28.03.2020, 10.31 Uhr

Wetter in Deutschland aktuell: Erst schwitzen, dann bibbern! Schnee bis ins Flachland möglich

Dass dieses Wochenende die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, scheint den Wettergöttern egal zu sein. Der aktuellen Wetterprognose zufolge ist der Winter im Anmarsch und bringt Schnee bis ins Flachland mit.

Am Wochenende werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt - doch dem Wetter scheint das egal zu sein, Meteorologen sagen Schnee bis ins Flachland vorher. Bild: Ursula Düren / picture alliance / dpa

In der Nacht zu Sonntag, den 29. März 2020, werden die Uhren offiziell auf Sommerzeit umgestellt. Doch die aktuelle Wetterlage scheint von Sommerzeit noch nichts wissen zu wollen - stattdessen gibt der Winter Ende März in Deutschland nochmal Gas, wie der aktuellen Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes zu entnehmen ist.

Wetter aktuell für Ende März: Milde Temperaturen und Sonne satt am Samstag (28.03.)

Wer einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten hat, sollte am Samstag trotz Kontakteinschränkungen zumindest ein paar Sonnenstunden genießen können:Die Temperatur steigt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bei reichlich Sonnenschein auf bis zu 18 Grad. Verantwortlich für die sonnigen Aussichten ist Hoch "Jürgen".Das ist dann schon mehr als nur ein Hauch von Frühling. Allerdings passt das Wetter dann ab Sonntag nicht zum Beginn der Sommerzeit.

Wetter aktuell in Deutschland: Polar-Wind und Schnee auch im Flachland möglich

Von Sonntag an wird es nach Angaben der Meteorologen zunächst windig und nass mit Schnee oder Schneeregen bis in tiefe Lagen. Vor allem im Süden Deutschlands ist mit lang anhaltendem Niederschlag zu rechnen. Im Norden wird es etwas netter: Hier lassen die Niederschläge meist rasch nach und am Himmel ist auch mal ein freundliches Blau zu sehen. Aus nördlichen Gefilden strömen dabei sehr kalte Luftmassen ein und sorgen für Nächte im Frostbereich. Tagsüber liegen die Temperaturen am Sonntag bei Höchstwerten von fünf bis elf Grad. Am Montag wiederum steigt das Thermometer nicht über zwei bis neun Grad, da das Hochdruckgebiet "Keywan" aus dem Norden kalte Luft polaren Ursprungs nach Deutschland bringt.

Wetter-Mix laut Meteorologen nicht ungewöhnlich im Monat März

"Das ist typisch für die Übergangsphase im Frühjahr", sagte Friedrich. "Da "kämpfen" die kalte Polarluft und die schon warmen subtropischen Luftströmungen aus Nordafrika." Ob das Wetter frühlingshaft-mild oder winterlich-kühl ausfalle, hänge dann von der Großwetterlage und der Herkunft der Luftströmungen ab. So sei der März 2019 sehr warm gewesen, der März 2018 hingegen ein Grad kälter als im langjährigen Mittel.

Wintereinbruch trotz Sommerzeit! Wochenbeginn könnte rutschig werden

Nach Schneeregen oder Schneefall am Sonntag und Montag muss nach Angaben einer DWD-Meteorologin zumindest vorübergehend wieder mit winterlich anmutenden Straßenverhältnissen gerechnet werden. Autofahrer und Fußgänger sollten sich in einigen Regionen auf Glätte durch Schnee, Schneematsch oder gefrierende Nässe einstellen.

Dass das nächste Hoch vom Atlantik in der kommenden Woche feuchter ausfällt als die trockene Polarluft der vergangenen Tage, hat angesichts der gestiegenen Grasbrandgefahr in großen Teilen Deutschlands und der im Osten zunehmenden Waldbrandgefahr durch mehr Trockenheit jedenfalls auch eine gute Seite.

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loc/news.de/dpa