27.03.2020, 10.37 Uhr

Coronavirus-News: Wegen Covid-19-Infektion! 5-Jähriger kämpft um sein Leben

Es müssen schreckliche Stunden und Tage für eine 30-jährige Mutter und ihren Sohn gewesen sein. Ein bis dato gesunder Fünfjähriger wurde mit dem Coronavirus infiziert und musste in einer Klinik behandelt werden. Jetzt warnt die Mutter in einem Aufruf.

Auch Kinder können bei einer Corona-Infektion schwere Symptome aufzeigen. Bild: dpa

Immer noch hält sich die Behauptung hartnäckig, dass Kinder ohne weitergehende Vorerkrankungen nicht vom Coronavirus infiziert werden können beziehungsweise es mit weitaus weniger Symptomen überstehen. Dagegen wehrt sich jetzt eine englische Mutter in einem Bericht des britischen "Metro". Darin enthüllt eine Mutter, wie ihr "vollkommen gesunder" fünfjähriger Sohn Alfie von Coronavirus befallen wurde.

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Coronavirus aktuell: Gesunder 5-Jähriger nach Sars-CoV-2-Infektion im Krankenhaus

Lauren Fulbrook, 30, aus Worcestershire in den englischen Midlands, erklärte hinsichtlich Alfies Corona-Symptomen, dass er eine Körpertemperatur von mehr als 42 Grad Celsius erreichte, er an Halluzinationen und Erbrechen litt. Der Junge musste im Krankenhaus auf einer Isolierstation behandelt werden. Bei Facebook hat die besorgte Mutter jetzt einen Aufruf gestartet, um Eltern zu warnen, dass trotz aller Behauptungen sogar kleine Kinder an Covid-19 erkranken können und dies schwerwiegende Auswirkungen haben kann. Sogar dann, wenn sich die Kinder zuvor bei bester Gesundheit befunden haben sollen.

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Junge (5) in Todesangst nach Corona-Infektion - Mutter warnt bei Facebook

Als der kleine Junge seine Mutter laut "Metro" gefragt habe: "Mama, werde ich sterben?", fürchtete die 30-Jährige um sein Leben. Ihre eindringlichen Worte bei Facebook: "Das Coronavirus ist KEIN Witz. Bitte hören Sie auf, es unter den Teppich zu kehren. Sie gefährden nicht nur Ihr eigenes Leben, sondern das aller anderen, nur weil Sie in die Kneipe oder in ein Restaurant gehen möchten oder denken, Sie brauchen 7 Packungen mit 24 Toilettenpapierrollen."

Lauren beschrieb es als die "schlimmste Erfahrung ihres Lebens", ihr Junge habe gezittert, geschwitzt und nach Luft geschnappt. Die Symptome traten bei dem Jungen erstmals auf, nachdem er eine Schwimmstunde absolviert hatte. Mittlerweile hat sich der Zustand des 5-Jährigen im Krankenhaus wieder normalisiert.

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rut/bos/news.de

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