16.02.2020, 14.30 Uhr

Wetter im Februar 2020 aktuell: Mild wie im Frühling - doch Sturmtief "Victoria" bringt Regen und Sturm!

Nach einem sonnigen Samstag bringt ein neues Tief über Deutschland vielerorts wieder Regen und Sturm. Sturmtief "Victoria" zieht aus Richtung Nordwesten über die Bundesrepublik - HIER drohen Orkanböen!

Trotz milder Temperaturen ist die Sturmgefahr in Deutschland noch nicht gebannt. Bild: Thomas Warnack / picture alliance / dpa

Nach einem sonnigen Samstag bringt ein neues Tief über Deutschland vielerorts wieder Regen und Sturm. Orkantief "Victoria" erreicht vor allem in der Nordwesthälfte und in Teilen der Mitte Deutschlands verbreitet Sturmstärke, wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagte.

Erste Frühlings-Vorboten am Wochenende - doch dann kommt neuer Sturm

An manchen Orten Deutschlands dürfte es an diesem Wochenende bis zu 20 Grad Celsius warm werden. Das Wetter teilt Deutschland dann in zwei Hälften. Eine kurze Verschnaufpause zwischen zwei Tiefs lässt vor allem im Süden auch länger die Sonne durch die Wolken blitzen, wie der Deutsche Wetterdienst vorhersagte. Über dem Nordwesten halten sich dagegen am Samstag dichte Wolken, aus denen es auch immer mal wieder regnet.

Die Höchstwerte steigen auf milde 8 bis 14 Grad. Nachts herrscht südlich der Donau leichter Frost, im Nordwesten wehen starke bis stürmische Böen. Über die Nordseeinseln fegt schwerer Sturm.

Sturm-Alarm wegen Orkantief "Victoria": Regen laut Wettervorhersage im Anmarsch

Auf den Bergen und an den Küsten werde schwerer, orkanartiger Sturm erwartet. Dazu peitsche der Wind dichte Regenwolken über das Land, so dass es zeitweise kräftig regnen könne. Nur im Süden bleibe es trocken und windschwach. Die Temperaturen steigen laut DWD auf außergewöhnlich milde Höchstwerte zwischen 14 Grad im Nordosten und bis 18 Grad im Südwesten. Am Oberrhein werden teils bis 21 Grad erwartet.

Achtung, Sturm! Tief "Victoria" wirbelt Deutschland am Wochenende durcheinander

Am Sonntag naht dann mit Tief "Victoria" zumindest in der Nordwesthälfte Deutschlands stürmisches Wetter. Von einer schweren Sturmlage wie bei "Sabine" könne aus heutiger Sicht aber nicht die Rede sein, versicherte eine DWD-Meteorologin am Donnerstag. Bei "Victoria" handele es sich den Meteorologen zufolge um einen "handelsüblichen Sturm" für die aktuelle Jahreszeit, dessen Auswirkungen weder übertrieben noch verharmlost werden sollten.

FOTOS: Unwetter-Horror SO heftig wütet Sturmtief "Sabine"

Warnung vor Sturmböen an Nordsee und in den Bergen wegen Sturmtief "Victoria"

Einzelne schwere Sturmböen seien zwar nicht ausgeschlossen, blieben aber wohl die Ausnahme, abgesehen von der Nordsee. Orkanböen seien lediglich auf den Berggipfeln wie dem Brocken im Harz oder dem Feldberg im Schwarzwald zu erwarten. Außerdem ist in der Nacht zu Sonntag im Nordwesten Deutschlands sowie in der Mitte der Bundesrepublik mit einer dichten Wolkendecke sowie mit Regen zu rechnen.

Im Süden dagegen ist es häufig aufgelockert und trocken, den meisten Sonnenschein gibt es zwischen Donau und Alpen. Die Höchstwerte steigen auf ungewöhnlich milde 14 und 18 Grad, am Oberrhein sind sogar 20 Grad oder mehr möglich, wie der DWD vorhersagte. An der Küste und in höheren Lagen ist es kühler.

"Kommende Woche geht es mit den Temperaturen wieder etwas zurück, das unbeständige und teils windige Wetter bleibt uns aber erhalten", erklärte DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann.

Wetter aktuell: Viel zu warm für Februar, Gefahr von Orkanböen

In der Nacht auf Montag bleibt es laut der Vorhersage stürmisch. Nördlich der Mosel, in Hochlagen, an der Küste, sowie im Umfeld der Kaltfront seien Sturmböen bis einzelne Orkanböen möglich. Auch zu Beginn der neuen Woche bleibt das Wetter "überwiegend beständig unbeständig und windig bis stürmisch sowie für die Jahreszeit teils deutlich zu mild", sagte DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel. Eine Ausnahme würden lediglich die Regionen südlich der Donau bilden. Hier bleibe es zunächst sonnig und trocken. Erst in der Nacht zu Dienstag komme auch dort der erste Regen. In den Alpen könne es dann auch schneien.

Am Dienstag ist es den Meteorologen zufolge wechselnd, im Nordwesten auch stärker bewölkt. Es gebe oft Regenschauer. Lediglich im Süden regne es kaum - hier lockere die Wolkendecke auch einmal auf. Die Höchstwerte sollen 6 bis 12 Grad Celsius erreichen, am Oberrhein bis zu 14 Grad Celsius. An der See seien noch starke bis stürmische Böen wahrscheinlich.

Tags darauf bleibt es laut DWD ungemütlich. Es werde wechselnd bis stark bewölkt. Wiederholt sollen Schauer auftreten. An den Alpen könne auch länger Schnee fallen. Es werde etwas kühler als zuvor, die Höchsttemperaturen 3 bis 10 Grad Celsius. Am wärmsten werde es am Oberrhein.

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loc/news.de/dpa

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