01.02.2020, 07.31 Uhr

Meghan Markle mit Prinz Harry: Eiskalt abgeblitzt! Mann von Herzogin Meghan chancenlos gegen Vorwürfe

Die medialen Vorwürfe, er sei ein Tierquäler, wollte Prinz Harry nicht auf sich sitzen lassen und reichte Beschwerde gegen das Klatschblatt "Mail on Sunday" ein. Die Entscheidung fiel jedoch zu Ungunsten des Ehemannes von Meghan Markle.

Prinz Harry hat von der Presse-Aufsichtsbehörde keinen Zuspruch erhalten Bild: ALPR/AdMedia/ImageCollect/spot on news

Als kleiner Junge musste Prinz Harry mitansehen, wie seine Mutter Prinzessin Diana von Paparazzi und Pressereportern regelrecht gehetzt wurde - jetzt, als erwachsener Mann, will der Ehemann von Meghan Markle offenbar alles dafür tun, sich selbst gegen unrechtmäßige mediale Berichterstattung zur Wehr zu sehen. Allerdings zog Prinz Harry in einem aktuellen Fall den Kürzeren.

Prinz Harry geht gegen Klatschblatt vor - und blitzt mit Beschwerde ab

Die Beschwerde wegen unzutreffender Berichterstattung, die der Herzog von Sussex gegen die britische Boulevardzeitung "Mail on Sunday" eingereicht hatte, wurde nämlich von der Presse-Aufsichtsbehörde für nichtig erklärt. Die Independent Press Standards Organisation (IPSO) sehe in dem Artikel "Betäubt und gefesselt... was Harry Ihnen nicht über diese beeindruckenden Tierfotos erzählte" keine Irreführung der Leser. Prinz Harry hatte über die Publikation, die im April vergangenen Jahres veröffentlicht wurde, Gegenteiliges behauptet.

Böse Tierquäler-Vorwürfe! Verschleierte Prinz Harry die Wahrheit?

Zum Hintergrund: Der 35-Jährige hatte zum Tag der Erde am 22. April eineBilderreihe von Wildtieren bei Instagram veröffentlicht, darunter Fotos eines Nashorns und eines Elefanten. Der Royal habe damit das Bewusstsein der Menschen für Flora und Fauna schärfen wollen, argumentierte er später. Doch die Klatschzeitung habe es in seinen Augen anders dargestellt. Sie unterstellte dem Herzog in dem Artikel, "nicht die ganze Geschichte" erzählt zu haben: Bildteile sollen retuschiert oder gar ganz weggeschnitten worden sein, um die Menschen nicht sehen zu lassen, dass die Tiere zum Zeitpunkt der Aufnahme sediert oder angekettet waren.

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Today is #earthday - an opportunity to learn about, celebrate and continue to safeguard our planet, our home. The above, Their Royal Highnesses in Rotorua, New Zealand. Of the 170 different species originally planted in the early 1900’s, only a handful of species, including these majestic Redwoods, remain today. Next, we invite you to scroll through a series of 8 photos taken by The Duke of Sussex©️DOS sharing his environmental POV including: Africa’s Unicorn, the rhino. These magnificent animals have survived ice ages and giant crocodiles, amongst other things! They have adapted to earth’s changing climate continually for over 30 million years. Yet here we are in 2019 where their biggest threat is us. A critical ecosystem, Botswana’s Okavango Delta sustains millions of people and an abundance of wildlife. Huge bush fires, predominantly started by humans, are altering the entire river system; the ash kills the fish as the flood comes in and the trees that don’t burn become next year’s kindling. Desert lions are critically endangered due partly to human wildlife conflict, habitat encroachment and climate change. 96% of mammals on our ???? are either livestock or humans, meaning only 4% remaining are wild animals. Orca and Humpback whale populations are recovering in Norway thanks to the protection of their fisheries. Proof that fishing sustainably can benefit us all. Roughly 3/4 of Guyana is forested, its forests are highly diverse with 1,263 known species of wildlife and 6,409 species of plants. Many countries continue to try and deforest there for the global demand for timber. We all now know the damage plastics are causing to our oceans. Micro plastics are also ending up in our food source, creating not just environmental problems for our planet but medical problems for ourselves too. When a fenced area passes its carrying capacity for elephants, they start to encroach into farmland causing havoc for communities. Here @AfricanParksNetwork relocated 500 Elephants to another park within Malawi to reduce the pressure on human wildlife conflict and create more dispersed tourism. Every one of us can make a difference, not just today but every day. #earthday

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Prinz Harry wehrt sich gegen Tierquälerei-Vorwürfe - ohne Erfolg

Prinz Harry hält dagegen: In seiner Beschwerde, so berichtet unter anderem die Londoner Zeitung "Evening Standard", heiße es, man würde ihm unterstellen, sich als "überlegener Naturfotograf" darzustellen, "der die Bilder unter gefährlichen Umständen aufgenommen habe". Das entspreche jedoch nicht der Wahrheit, so der 35-Jährige. Eine Täuschung habe seiner Meinung nach nicht stattgefunden, da in den Bildkommentaren ausdrücklich erwähnt wurde, dass die Tiere im Rahmen einer Umsiedlung fotografiert wurden. Von daher sei es nicht notwendig gewesen, die Betäubung oder Ankettung der Tiere zu erwähnen.

Dass Teile der Bilder, wie etwa die Fußfessel des Elefanten, nicht gezeigt wurden, liege einzig und allein an dem vorgegebenen Bildformat bei Instagram, argumentierte der Herzog von Sussex weiter.

IPSO spricht sich für britische Klatschzeitung aus

Vor der Presse-Aufsichtsbehörde IPSO zog der Royal nun also den Kürzeren. Diese soll dem Bericht zufolge am gestrigen Donnerstag das Urteil gefällt haben: "Mail on Sunday" habe mit der Veröffentlichung des Artikels weder gegen die Genauigkeitsstandards verstoßen noch die Leser "erheblich irregeführt".

Meghan Markle zieht gegen Klatschblatt vor Gericht

Allerdings hat nicht nur Prinz Harry, sondern auch dessen Ehefrau Meghan Markle Zoff mit der Presse. Die Herzogin von Sussex reichte im vergangenen Jahr Klage gegen die "Mail on Sunday" ein, weil das Blatt einen persönlichen Brief der Herzogin an ihren Vater Thomas Markle in Auszügen veröffentlicht hatte. Ob der Fall vor Gericht verhandelt wird, ist noch unklar.

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FOTOS: Meghan Markle Skandale, Stil-Ikone und ein Sohn: Herzogin Meghans 1. Jahr als Royal
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loc/news.de/spot on news/dpa

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