14.01.2020, 09.58 Uhr

Gewalttat in Starnberg: "Ein totaler Waffennarr"! Sohn tötet Eltern und dann sich selbst

In Starnberg machte die Polizei eine schreckliche Entdeckung. In einem Haus fanden die Beamten drei Tote - ein Ehepaar mit ihrem Sohn. Medienberichten zufolge soll dieser seine Eltern und dann sich selbst getötet haben. Alle aktuellen Entwicklungen im News-Ticker.

In Starnberg fand die Polizei drei Tote in einem Haus. Bild: dpa

In einem Haus in Starnberg sind am Sonntag drei Tote gefunden worden. Nach zunächst nicht gesicherten Erkenntnissen handle es sich dabei um das Ehepaar, das in dem Haus lebte, und dessen Sohn, teilte die Polizei mit. "Die Ermittler gehen im Moment von einer Gewalttat aus", hieß es weiter.

Gewalttat in Starnberg: Polizei entdeckt 3 Tote in Wohnhaus

Angehörige der Eheleute hatten die Polizei informiert, weil sie das Paar seit mehreren Tagen nicht erreichen konnten. Eine Polizeistreife fand dann die drei Toten im Haus. Weitere Angaben könnten derzeit nicht gemacht werden, teilte die Polizei am Abend mit. Die Spurensicherung und ein Rechtsmediziner seien am mutmaßlichen Tatort.

Gewalttat in Starnberg im News-Ticker aktuell

+++ 14.01.2020: Sohn soll Waffennarr gewesen sein +++

Wie die "Bild"-Zeitung aktuell berichtet, geht die Polizei weiterhin davon aus, dass der 21 Jahre alte Sohn seine Eltern und anschließend sich selbst getötet hat. Demnach haben die Eltern tot im Schlafzimmer gelegen, der 21-Jährige lag offenbar tot in seinem Zimmer und neben ihm soll eine Kurzfeuerwaffe gelegen haben.

Zwar haben weder die Eltern noch der Sohn einen Waffenschein besessen, doch insgesamt zwei Handfeuerwaffen wurden durch die Polizei sichergestellt. Laut "Bild" machte der Sohn eine Ausbildung zum Büchsenmacher, wodurch er leichten Zugang zu Waffen hatte. Eine Freundin der Familie erklärte gegenüber der "Bild", der Sohn "war ein totaler Waffennarr. Er hat sich immer wieder Waffen selber gebaut, die Anleitungen dazu aus dem Darknet heruntergeladen."

+++ 13.01.2020: Hund blieb bei den Leichen sitzen +++

Laut "Bild" entdeckten die Polizisten den Familienhund, der neben den Leichen saß. Er wich nicht von den Eltern weg. Dem Tier selbst wurde nichts angetan. Zum Motiv selbst haben sich die Ermittler in dem Fall noch nicht weiter geäußert.

+++ 13.01.2020: Polizei stellt zwei Pistolen sicher - Motiv weiter unklar +++

In einem Starnberger Einfamilienhaus haben Ermittler drei Tote gefunden. Sie entdeckten eine 60 Jahre alte Frau und ihren 64 Jahre alten Mann sowie den erwachsenen Sohn erschossen in dem Anwesen. Die Kripo gehe davon aus, dass der 21-jährige Sohn zunächst seine Eltern und dann sich selbst tötete, sagte Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer am Montag. Zwei Faustfeuerwaffen seien als mutmaßliche Tatwaffen sichergestellt worden.

Das Motiv ist noch unklar. "Die Ermittlungen stehen noch am Anfang", teilte die Polizei mit. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass weitere Menschen an der Tat beteiligt waren.Bisher ist unklar, was genau zu welchem Zeitpunkt in dem Haus geschah. "Wir gehen davon aus, dass die Tatzeit am Wochenende gewesen sein muss", sagte Kammerer. Weitere Informationen erhoffen sich die Ermittler von der Obduktion, die für Montag am Institut für Rechtsmedizin geplant war.

+++ 13.01.2020: Sohn soll Eltern und dann sich selbst getötet haben +++

Laut "Bild"-Zeitung könnte es sich bei der Gewalttat in Starnberg um einen erweiterten Suizid handeln. Einem Bericht zufolge gehen die Ermittler momentan davon aus, dass der Sohn für die Taten verantwortlich ist. Er soll seine Eltern und anschließend sich selbst getötet haben. Aktuelle Hinweise für ein Einwirken weiterer Personen gäbe es derzeit nicht.

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bua/news.de/dpa

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