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06.01.2020, 10.17 Uhr

Wetter im Januar 2020: Unwetter-Warnung! HIER drohen Bibber-Frost und Glatteis

Noch immer warten die Deutschen vergeblich auf einen "echten" Winter. Während der Schnee weiterhin auf sich warten lässt, warnt der Deutsche Wetterdienst nun vor Glätte und Frost. Das verspricht die aktuelle Wettervorhersage.

Der DWD warnt vor Frost und Glätte. Bild: AdobeStock/ EKH-Pictures

Hatte der Deutsche Wetterdienst zuletzt noch Winter-Alarm geschlagen und gebietsweise vor bis zu 15 Zentimeter Neuschnee gewarnt, zeigt sich das Wetter in der neuen Woche erneut untypisch mild. Die Sonne zeigt sich verbreitet am Montag, meist dürfte es in den kommenden Tagen aber trüb und wolkenverhangen in Deutschland werden. Dabei muss vor allem in den Nächten bei Niederschlag und leichtem Frost gebietsweise mit Glätte gerechnet werden.

Wetter im Januar 2020: DWD warnt vor Glätte und Frost

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dürfte das in der Nacht zu Montag vor allem für den Süden Deutschlands gelten. Es bleibt stark bewölkt, leichter Nieselregen ist möglich. In den Alpen kann es weiterhin zu leichtem Schneefall kommen. Am Montag selbst sei es vor allem im Norden und Osten meist stark bewölkt, während sich die Sonne vor allem in den Alpen blicken lässt. Die Höchstwerte in der Nordhälfte liegen bei Sonnenschein zwischen 5 und 8 Grad. An der See kann es gebietsweise zu starken Böen kommen.

Unwetterwarnung! Es drohen leichter Schneefall und überfrierender Regen

Im Laufe des Dienstag soll der Nieselregen dann auch den Süden Deutschlands erreichen. Oberhalb von 600 Metern kann es leicht schneien, in Muldenlagen ist gefrierender Regen möglich. Vorübergehend kann es am Dienstagmorgen in der westlichen Mitte und Teilen Baden-Württembergs örtlich zu Glatteis kommen, wenn der Regen auf dem noch kalten Boden gefriert. Die Temperaturen liegen überwiegend zwischen vier und neun Grad, im östlichen Bergland und inNiederbayern auch näher am Gefrierpunkt. In der Nacht kann es an der Nordsee und im Bergland zu Sturmböen kommen.

Kein Winter in Sicht! Frühlingshafte Temperaturen in Deutschland

Wer sich nach einem "richtigen Winter" mit Schnee sehnt, braucht weiterhin Geduld:Von Mittwoch an sollen die Temperaturen vor allem im Norden wieder auf milde zehn bis 13 Grad im Rheinland ansteigen. Im Bergland weht ein frischer West- bis Südwestwind. An der See sind weiterhin stürmische Böen und exponierte Sturmböen möglich.

LautWetterexpertin Adrienne Jeske von "wetter.net" bleibt es im Süden weiterhin kühl. Die Temperaturen klettern hier nur auf etwa 4 Grad. Dafür wird Süddeutschland mit jeder Menge Sonne belohnt. Im Norden wird es wiederum nass und unfreundlich."Die Wettermodelle für die nächste Woche lassen extrem milde Temperaturen bis zu 14 Grad erwarten", erklärte auch DWD-Sprecher Andreas Friedrich. Da habe Schnee in den Niederungen weiter keine Chance.

Meteorologe: "Haupt-Schneemonate kommen erst noch"

Der winterliche Schneefall in Deutschland liegt nach Einschätzung von Meteorologen bislang im normalen Bereich. "Die Haupt-Schneemonate kommen erst noch", so Friedrich. Erfahrungsgemäß sei Schnee vor allem Ende Januar und Anfang Februar zu erwarten.

"Mit der Zugspitze und dem Großen Arber im Bayerischen Wald gab es nur zwei Messstationen, die im Dezember durchgehend eine Schneedecke hatten", sagte Friedrich. Im bayerischen Reit im Winkl sei im Dezember an 20 Tagen eine Schneedecke vorhanden gewesen. Zwar habe es im November teilweise heftig geschneit - meteorologisch handelte es sich dabei aber noch um einen Herbstmonat.

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fka/news.de/dpa

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