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02.01.2020, 08.42 Uhr

Feuerdrama in Krefeld: Affenhaus abgebrannt! DAS droht den Brandstiftern

Das neue Jahr begann in Krefeld mit einer Tragödie. Das Affenhaus im Zoo brannte am 1. Januar 2020 komplett aus. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. Diese Strafe droht den Verursachern.

Das Affenhaus im Krefelder Zoo ist komplett abgebrannt. Bild: dpa

Das neue Jahr hat im Krefelder Zoo mit einer Tragödie begonnen: Das Affenhaus brannte komplett aus. Über 30 Tiere starben, darunter viele Menschenaffen. Ein Millionenschaden entstand. Eine zu Neujahr gezündete Himmelslaterne könnte das Feuer ausgelöst haben.Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Feuerdrama im Zoo Krefeld: Affenhaus vermutlich durch Himmelslaterne abgebrannt

Wenige Stunden nach der Feuerkatastrophe hatten sich am Mittwoch mögliche Verursacher des Brandes bei der Polizei gemeldet. Die Ermittler meinen, dass eine in der Nacht zu Neujahr gezündete Himmelslaterne den Brand ausgelöst haben könnte. Diese in Deutschland verbotenen Leuchtkörper waren im nordrhein-westfälischen Krefeld gesichtet worden. "Die Polizei hat die Personen vernommen und wird ihre Angaben überprüfen", erklärte die Polizei. Die Überprüfung der Angaben werde aber einige Zeit dauern. Doch welche Strafe droht den Verursachern des Feuerdramas?

DIESE Strafe droht bei fahrlässiger Brandstiftung

Den mutmaßlichen Verursachern droht zunächst ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung. Laut Strafgesetzbuch müssen sie mit einer Haft- oder Geldstrafe rechnen. "Wer in den Fällen des § 306 Abs. 1 oder des § 306a Abs. 1 fahrlässig handelt oder in den Fällen des § 306a Abs. 2 die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft", heißt es in Paragraf 306 StGB. "Wer in den Fällen des § 306a Abs. 2 fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

Alle aktuellen Informationen zum Feuerdrama in Krefeld lesen Sie hier.

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bua/news.de/dpa

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