16.12.2019, 10.52 Uhr

Greta Thunberg: Greta in der Ersten Klasse? DB kontert "Zug-Horror"!

Greta Thunberg ist auf dem Heimweg nach Schweden. Doch die Reise durch Deutschland hat sich die Klimaaktivistin sicherlich anders vorgestellt. Im überfüllten Zug musste die 16-Jährige auf dem Boden sitzen. Nun kontert die Deutsche Bahn.

Greta Thunberg ist aus dem Heimweg. Bild: dpa

Nach monatelangem Reisen und zwei Atlantik- Überquerungen auf Segeljachten ist die Klimaaktivistin Greta Thunberg nach eigenen Angaben auf dem Heimweg - "in überfüllten Zügen durch Deutschland", wie sie auf Twitter schrieb. Mittlerweile hat auch die Deutsche Bahn reagiert.

Reisen mit der Deutschen Bahn! Greta Thunberg erlebt angeblich ICE-Horror

Thunberg lehnt es ab zu fliegen, weil dabei besonders viele Treibhausgase ausgestoßen werden. Über den Atlantik war sie zweimal gesegelt, unter anderem hatte sie sich mehrmals bei der Weltklimakonferenz in Madrid zu Wort gemeldet. Die 16-jährige Schwedin veröffentlichte in den sozialen Medien nun ein Foto, das sie mit viel Gepäck auf dem Boden eines ICE zeigt. "Und ich bin endlich auf dem Heimweg", schrieb sie.

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Die Deutsche Bahn reagierte zunächst am Sonntagmorgen: "Wir wünschen Greta eine gute Heimfahrt. Und arbeiten weiter hart an mehr Zügen, Verbindungen und Sitzplätzen", twitterte sie. Die Bahn warb just damit, dass es zum Fahrplanwechsel mehr Züge und mehr Fahrten gebe. Klimafreundliches Reisen werde damit noch attraktiver. Der bundeseigene Konzern spielt eine wichtige Rolle auch im Programm der für mehr Klimaschutz. Die Bahn hat aber immer noch große Probleme mit Verspätungen und Engpässen im Netz. Doch ein paar Stunden später dann der Schlag.

Deutsche Bahn kontert:Greta Thunberg saß bei Zugfahrt in der Ersten Klasse

Nach Angaben der Bahn hatte Greta Thunberg bei ihrer Zugfahrt durch Deutschland auf dem Rückweg in ihre schwedische Heimat allerdings auch einen Sitzplatz in der Ersten Klasse benutzt.Demnach reiste Thunberg von Frankfurt nach Hamburg - zwischen Kassel und Hamburg auf einem Sitzplatz in der Ersten Klasse, wie die Bahn am Sonntag mitteilte. Dies hätten Recherchen zum Reiseverlauf ergeben. Sie sei zwischen Kassel und Hamburg wie die zahlreichen weiteren Fahrgäste im Zug "freundlich und kompetent" vom Zugteam der Deutschen Bahn an ihrem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden, hieß es. Aus Thunbergs Umfeld gab es dazu auf eine entsprechende Anfrage zunächst keine Reaktion. 

Die Bahn bedankte sich auf Twitter bei Thunberg, dass sie am Samstag mit dem ICE 74 unterwegs gewesen sei - dieser fährt von Zürich nach Kiel. Weiter schrieb die Bahn: "Noch schöner wäre es gewesen, wenn Du zusätzlich auch berichtet hättest, wie freundlich und kompetent Du von unserem Team an Deinem Sitzplatz in der Ersten Klasse betreut worden bist."

Verspätungen, überfüllte Züge und Co.! Internetnutzer warnen Greta Thunberg vor Deutscher Bahn

Sowohl auf Twitter als auch auf Instagram wünschen ihr zwar sehr viele Nutzer eine "sichere Reise", andere reagieren jedoch äußerst amüsiert. Besonders die Deutsche Bahn bekommt ihr Fett weg - Spott über Zugverspätungen und überfüllte Züge inklusive. "Stell dich auf Verzögerungen ein", warnte jemand. "Deutsche Bahn... das ist härter jedes Segelboot", heißt es in einem Kommentar auf Instagram. "Mit der deutsch an Bahn kommste sicher nicht an", meint ein anderer. "Sitting on the floor under a poster from "Deutsche Bahn": >Mit dem Komfort heck<
German humour" (auf Deutsch: "Auf dem Boden unter einem Poster der Deutschen Bahn "Mit dem Komfort Check" sitzen. Deutscher Humor"), schreibt ein weiterer zu dem Foto von Greta Thunberg.

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bua/news.de/dpa

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