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23.12.2019, 13.47 Uhr

Autofrei und plastikfrei: Umweltbewusst ins neue Jahr 2020

Umweltbewusst und achtsam ins neue Jahr! So gelingt Ihnen der Umstieg zum autofreien, plastikfreien und umweltbewussten Leben.

Streßfaktoren belasten die Umwelt und Sie selber Bild: picture alliance/Patrick Pleul/zb/dpa

Sie fühlen sich müde? Erschöpft? Das Jahr 2019 hat Ihnen jegliche Freude und Energie aus den Knochen gedrückt? Vielleicht liegt das am Stress und den Umweltfaktoren, die Sie nach und nach vergiften. Um diesen Kreislauf zu entkommen, haben wir ein paar Tipps gesammelt.

So kommen Sie umweltbewusster durch das neue Jahr.

Verzichten Sie auf Ihr Auto

Ihr Auto ist nicht nur ein teurer Spaß, sondern frisst auch Ihre Lebenszeit. Besonders als Stadtmensch verbringt ihr Fahrzeug den größten Teil seines Lebens stehend und wartend. Hinzu kommt der tägliche Wahnsinn mit der Parkplatzsuche, den unzähligen Stunden im Stau, an Ampeln und auf Parkplätzen mit überteuerten Tickets. Wozu haben Sie also ihr Fahrzeug? Als Wertanlage wohl nicht, denn auch hier verliert sich der Wert bereits mit der Fahrt vom Hof des Verkäufers.
Wer ein klimaneutrales Leben führen möchte und den Smog auch generell den Kampf angesagt hat, der verzichtet besser auf sein Auto.

Alternativen zum Auto

Eine Alternative zum eigenen Auto ist das Modell der "share economy". Was sich heute schon überall mit leihbaren Fahrrädern und Tretrollern zeigt, kann mit Fahrgemeinschaften und sogar auch den klassischen Verkehrsmitteln ausreichend abgefangen werden. Große Unternehmen bieten Sogar Mietwagen-Reglungen mit Bürogemeinschaftsfahren an und verankern viele der Maßnahmen zu Mobilitätsbeihilfen fest in Arbeitsverträgen.

Ein wenig schlechter läuft es noch für Familien mit kleinen Kindern, Pendler und Menschen aus dörflichen Regionen. Da diese oftmals auf ihre Fahrzeuge angewiesen sind und die fehlende Infrastruktur sich nicht über Nacht löst, sind sie die großen Verlierer bei jeglichen Gedankenspielen zur umweltrelevanten Kostenumwälzung auf Autofahrer.


Die Anfänge zur Mobilitätswende lassen aber hoffen, dass auch Lösungen für Vielfahrer gefunden werden, die nicht von bestehenden Infrastrukturen profitieren können.

Verzichten Sie auf Plastik, Verpackungen und Wegwerf-Produkte

Mit wenigen Tipps kann der Plastikbedarf pro Haushalt auch in 2020 aufgefangen werden.

  • Verzichten Sie auf Wegwerf-Produkte und "schnelle" Lösungen. Trinken Sie keinen "Coffee to go", sondern ganz old school einen Kaffee im Sitzen. Oder der mitgebrachten Thermoskanne. Von Plastikstiften bis hin zur Damenhygiene gibt es Alternativen die nachhaltiger sind als die vermeintlich schnelle Lösung. Menstruationstassen sind da noch das bekannteste Produkt, das es über den flüchtigen Trend hinaus zur echten Alternative geschafft hat.
  • Seien Sie achtsam bei Verpackungsprodukten. Ob Handseife oder Gemüse, selbst Brot, Jogurt oder Nudeln – alles steckt in Plastik drin. Achten Sie auf Produkte, die Sie nicht teilweise wegwerfen müssen. Seife am Stück landet nicht im Müll, Kartoffeln im Netz schmecken auch gut und die Nudeln in der Papiertüte oder aus dem Glas im Unverpackt-Geschäft gibt es auch immer häufiger.
  • Schonen Sie Ressourcen. Wasser aus der Leitung schmeckt genauso gut wie das Wasser, was oftmals unter großem Schaden aus dem Boden der Ärmsten gepumpt wird. Die wiederbefüllbare Wasserflasche passt problemfrei in jede Handtasche und jeden Schulranzen und auch das Pausenbrot in der Blechdose ist Nachhaltiger als der verpackte Snack. Oftmals sogar gesünder.
  • Der Verzicht auf Plastiktaschen, Geschenkpapier, Folien und Mülltüten ist längst angekommen im gesellschaftlichen Bewusstsein und schon steigt die positive Umweltbilanz.

Wenn Sie sich jetzt fragen, was Sie persönlich für die Umwelt tun können, lohnt sich auf jeden Fall auch ein zweiter Blick in Ihren Kleiderschrank, auf Ihre nachhaltige Urlaubsplanung und ganz besonders auch auf Ihren Speiseplan. Die meisten Ressourcen und Kosten, die unsere Umwelt belasten, werden durch die Produktion und Verwertung von Luxusgütern verursacht, wie wir sie als selbstverständlich empfinden. Wer nachhaltig leben möchte, sollte genau prüfen, welche Ressourcen er nutzt und wie bewusst sein eigenes Konsumverhalten tatsächlich ist. Das Ergebnis wird Sie überraschen. Da profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch ihr Konto.

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nbl/news.de

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