In Deutschland erkranken immer mehr Menschen an Covid-19. Eine Lockerung der Beschränkungen ist in Deutschland vom Tisch. Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise, lesen Sie in unserem Schlagzeilen-Ticker.

mehr »
28.11.2019, 18.39 Uhr

Familien-Drama in Singapur: Horror-Mutter verbrüht Sohn (5) - tot

Es ist ein schreckliches Verbrechen, das sich jüngst in Singapur ereignete. Dort muss sich eine junge Mutter aktuell vor Gericht verantworten, weil sie ihren 5 Jahre alten Sohn tödlich verbrüht haben soll.

In Singapur hat eine Mutter ihren Sohn tödlich verbrüht. (Symbolbild) Bild: Adobe Stock/Christin Lola

Es ist eine unfassbare Tat, die aktuell die Behörden in Singapur beschäftigt. Eine Mutter wird beschuldigt, ihren erst fünf Jahre alten Sohn absichtlich mit heißem Wasser übergossen zu haben. Der Junge überlebte den Vorfall nicht. Jetzt muss sich die Mutter des Jungen vor Gericht für ihre Taten verantworten. Das Nachrichten-Portal "channelnewsasia.com" hatte über das grausame Familien-Drama berichtet.

Mutter verbrüht Sohn (5) zu Tode

Vor Gericht kamen nun weitere schreckliche Details über Azlin Arujunah (27), die ihr eigenes Kind zu Tode verbrüht haben soll, ans Licht. Dem Bericht nach soll Azlin als Kind selbst misshandelt worden sein. Der Psychiater Dr. Rajesh erklärte vor Gericht, dass die Frau "diese Art der Bestrafung gelernt habe, als sie noch jung war". Weiter fügte er hinzu: "Körperliche Misshandlungen als Kind sind definitiv ein traumatisches Ereignis. Wenn Kinder körperlich missbraucht werden und erwachsen werden, können sie auch ihre eigenen Nachkommen missbrauchen".

Frau soll jahrelang misshandelt worden sein

Nach Angaben von "channelnewsasia.com" wurde die Frau auch während ihrer Ehe von ihrem Mann misshandelt. Dieser soll sie während ihrer Schwangerschaft mehrfach ins Gesicht geschlagen haben, hieß es vor Gericht. Dr. Rajeshs Aussagen zufolge sei es für missbrauchte Partner nicht einfach, ein normales Leben zu führen. Auch sei die Beschuldigte ein "stark schutzbedürftiger junger Mensch", der in den vergangenen Jahren kaum Unterstützung bekam.

Mutter droht Todesstrafe

Nachdem die Frau erst ihre Großmutter und dann ihre Mutter verloren hatte, war sie auf sich allein gestellt. Dr. Rajesh attestierte der Frau eine psychische Störung, die zur Folge hat, dass sie die "Ernsthaftigkeit ihrer Handlungen" unterschätzt. Ob das ärztliche Gutachten die Frau vor einer langen Haftstrafe bewahren wird, bleibt jedoch abzuwarten. Der Prozess wird weiter fortgesetzt. Sollte die Frau für schuldig befunden werden, droht ihr eine lebenslange Haftstrafe. Im schlimmsten Fall droht der Mutter sogar die Todesstrafe. Auch Azlins Ehemann droht nach den Misshandlungen seiner Ehefrau eine harte Strafe.

Lesen Sie auch: Pädophiler entführt Mädchen (9) auf offener Straße

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sba/fka/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser