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Paderborn: Polizei-Mitarbeiter unter Kinderporno-Verdacht

Er arbeitete als Ermittlungsunterstützer bei der Polizei Paderborn und bereitete kinderpornografisches Material zur Auswertung auf. Nun kommt heraus: Der Mitarbeiter soll offenbar selbst Kinderpornos aufgenommen haben.

Ein Mitarbeiter der Polizei Paderborn soll kinderpornografische Fotos aufgenommen haben. Bild: AdobeStock / m.mphoto

Die Vorwürfe gegen einen Mitarbeiter der Polizei Paderborn wiegen schwer: Er soll kinderpornografische Fotos angefertigt haben. Nun wird gegen ihn wegen des Besitzes von Kinderpornografie ermittelt.

Polizei-Mitarbeiter in Paderborn unter Kinderporno-Verdacht

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat der 34-jährige Tatverdächtige seit Juli 2019 als IT-Ermittlungsunterstützer bei der Polizei gearbeitet. Dabei war er für die Auswertung von Kinderpornos zuständig. In einem Freibad im Kreis Lippe soll der Mann selbst kinderpornografische Aufnahmen gemacht haben. In diesem Fall wurde bereits gegen ihn ermittelt. Dennoch sei er bei der Polizei in Paderborn eingestellt worden. Da sein Führungszeugnis keine Auffälligkeiten aufwies, erfolgte keine Sicherheitsprüfung. Im Bewerbungsgespräch habe er dazu auch keinerlei Angaben gemacht.

Ermittlungen laufen! Tatverdächtiger von Polizeiarbeit freigestellt

"Ein Vorgesetzter ist im persönlichen Bereich darauf aufmerksam geworden. Die Verdachtsmomente haben sich so weit erhärtet, dass wir umgehend gehandelt haben", zitiert die "Bild"-Zeitung den PolizeisprecherMark Heinemann. Der tatverdächtige Mitarbeiter wurde sofort freigestellt.

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bua/news.de