14.11.2019, 10.49 Uhr

Grausamer Doppelmord in Texas: Kopf am Fluss entdeckt! Mann (30) tötet und enthauptet Mitbewohner 

Weil ein Mann seinen Mitbewohner und dessen Freundin getötet und zerstückelt hat, wurde er jetzt zum Tode verurteilt. Den Kopf eines Opfers entdeckten die Ermittler an einem Fluss. Es soll nicht der erste Mord des Killers gewesen sein.

Im US-Bundesstaat hat ein Mann seine Opfer getötet und zerstückelt. Bild: Adobe Stock/fergregory

Es ist ein abscheuliches Verbrechen, für das Hector Acosta-Ojeda (30), auch "El Cholo" genannt, jetzt im US-Bundesstaat Texas zum Tode verurteilt wurde. Ein Gefängnisinsasse hatte schließlich den entscheidenden Hinweis zuHector Acosta-Ojeda geliefert. 

"El Cholo" ermordet und zerstückelt Opfer! Killer drapiert Kopf seines Mitbewohners am Fluss

Wie unter anderem das US-Portal "Dallas Morning News" berichtet, erschoss "El Cholo" 2017 seinen Mitbewohner Erick "Diablo" Zelaya (27) und dessen Freundin Iris Chirinos (17), zerstückelte ihre Leichen mit einer Machete und vergrub Teile davon in seinem Garten. Den Kopf seines Mitbewohners drapierte er hingegen mit einer Botschaft an einem Flussbett. Darauf stand nach Angaben von "La Raza Se Respeta y Faltan 4": "Die Rasse muss respektiert werden und vier sind noch übrig."

Mord aus Rache? Opfer schoss zuvor auf Haus des Killers

Vor Gericht erklärten die Ermittler, dass es im Mai 2017 bei dem Haus von Hector Acosta-Ojeda zu einer Schießerei gekommen ist, bei dem zwei bewaffnete Männer auf das Haus von "El Cholo" geschossen haben sollen. Einen Tag darauf brannte das Haus des 30-Jährigen nieder. Nach Aussagen der Ermittler hatte Zelaya seinem späteren Mörder kurz vor der Bluttat im September 2017 gestanden, dass er Teil des Angriffs auf Acosta-Ojeda und dessen Zuhause war. Nur wenige Stunden später kam es zum Mord an Zelaya und dessen Freundin. Es wird vermutet, dass Acosta-Ojeda, der eigenen Aussagen zufolge als Auftragskiller für das Del Noreste-Kartell gearbeitet hat, sich an den beiden rächen wollten. Wie die beiden Männer Mitbewohner wurden, darüber verlor der Angeklagte im Prozess kein Wort.

Häftling führt Ermittler zu Hector Acosta-Ojeda

Ans Licht gekommen war der grausame Mord durch die Aussagen eines Häftlings. Während die Polizei weiter nach dem Mörder des Paares suchte, erhielten sie plötzlich einen Anruf von einem Mann aus dem Knast. Dieser hatte zuvor ein Treffen mit Acosta-Ojedas vereinbart, weil er ihn verdächtigte, Geld gestohlen zu haben und ihn mit dem Tod bedrohte. Als er schließlich an der Wohnung des Killers ankam, fand er die blutüberströmte Leiche von Zelaya und flüchtete. Als er nach einem weiteren Drohanruf von Acosta-Ojeda noch einmal zurückkehrte, sah er, wie der 30-Jährige die Leichen seiner Opfer im Garten verscharrte. Nach einer Hausdurchsuchung, bei der die Tatwaffe und jede Menge Blut sichergestellt wurden, folgte schließlich die Festnahme Acosta-Ojedas.

Darüber hinaus steht der Killer unter Verdacht, einen weiteren Doppelmord im Jahr 2017 begangen zu haben. Auch hier wurden die Opfer erst getötet und anschließend zerstückelt.

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sba/loc/news.de

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