11.11.2019, 11.12 Uhr

Vermissten-Fall Madeleine McCann: DIESE schrecklichen Qualen müssen Maddies Eltern ertragen

Seit zwölf Jahren wird Madeleine McCann vermisst. Für ihre Eltern ist der Verlust nur schwer zu ertragen. Umso verletzender müssen die jüngsten Netz-Beiträge für Kate und Gerry McCann sein, die aktuell im Internet für Entsetzen sorgen.

Wollen die Suche nach ihrer vermissten Tochter nicht aufgeben: Kate und Gerry McCann. Bild: dpa

Ein Kind zu verlieren ist das Schlimmste, was Eltern passieren kann. Diese schmerzhafte Erfahrung mussten auch die Eltern von Madeleine McCann machen. Bis heute fehlt von dem kleinen blonden Mädchen, das aus einer Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz verschwand, jede Spur. Weder die Polizei noch Maddies Eltern werden wohl je erfahren, was am Abend des 03. Mai 2007 tatsächlich mit der damals 3-Jährigen geschah. Doch Kate und Gerry McCann wollen die Hoffnung dennoch nicht aufgeben. Auch zwölf Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden von Maddie McCann dauert die Suche nach der Vermissten weiter an. Doch nicht jeder scheint den Schmerz der Familie nachvollziehen zu können.

Madeleine McCann vermisst: Internet-Troll gibt sich als Maddie aus

Immer wieder tauchen im Netz falsche Bilder und geschmacklose Beiträge auf, die vor allem bei Maddies Eltern schlimme Erinnerungen wecken dürften. Wie unter anderem der britische "Daily Star" berichtet, hat sich ein Internet-Troll jetzt als Madeleine McCann ausgegeben und missbräuchliche Nachrichten an die Eltern der Vermissten geschickt. Die grausamen Botschaften tauchten dem Bericht nach unter einem Bild von Gerry und Kate McCann auf, das am Wochenende auf Facebook hochgeladen wurde.

Fake-Account von vermisster Maddie sorgt für Entsetzen

Unter den knapp 4000 Kommentaren befand sich auch ein Profil mit dem Namen Madeleine. In einem geschmacklosen Beitrag des Users heißt es:"Mama und Papa sind näher als ich dachte". Es ist bislang nicht bekannt, wer den gefälschten Account erstellt hat. Ein näherer Blick auf das Profil des besagten Users verrät jedoch, dass der Internet-Troll in der Vergangenheit bereits zahlreiche beleidigende, rassistische und homophobe Posts, einschließlich geschmackloser Witze über die Terroranschläge vom 11. September in New York, veröffentlicht hat.

Vermisstenfall Maddie McCann: Unterstützer wettern gegen Geschmacklos-Post

Auch sein aktueller Beitrag, den er unter dem Namen von Madeleine McCann veröffentlicht hat, sorgt im Netz für Entsetzen. Zahlreiche User bezeichneten das Online-Monster als "absolut widerlich" und "krank". Ein anderer Facebook-Nutzer schrieb: "Das arme Mädchen könnte tot sein und du sitzt hier und erfindest dumme Geschichten, du schreckliche Person." Dem kann sich ein anderer aufmerksamer Beobachter nur anschließen: "Ich bin schockiert über die Menge an kranken Menschen. Eine 3-Jährige wird seit 12 Jahren vermisst. Ich fürchte mich davor, darüber nachzudenken, was sie wohl durchgemacht hat, wenn sie noch am Leben ist."

Immer wieder neue Qualen fürKate und Gerry McCann: Dating-Profil von vermisster Maddie eröffnet

Es ist nicht das erste Mal, dass Maddies Eltern sich mit derart geschmacklosen Nachrichten auseinandersetzen müssen. In einem Anfang des Jahres aufgetauchten Tinder-Dating-Account behauptete ein Nutzer, Maddie zu sein, im Alter von 18 Jahren. Mittlerweile ist das Profil von der Plattform verschwunden.Gerry und Kate McCann werden sie Suche nach ihrer Tochter trotz all der Kritik nicht aufgeben. Erst vergangenen Monat erklärten sie öffentlich, dass sie die Suche nach Maddie "so lange fortsetzten werden, bis sie sie gefunden haben."

Lesen Sie auch: "Taktlos und boshaft!" Harte Kritik an Maddie-Ermittlungsarbeit.

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sba/bua/news.de

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