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02.11.2019, 16.06 Uhr

Fee Finja: DIESES Buch steht für Verantwortung und Verzicht

Seine Tochter vergaß ihn fast, als er im afghanischen Camp Marmal in Mazar-e Sharif stationiert war. Beide verband nur eine Fantasiegeschichte. Womit der Soldat jetzt Frieden stiften möchte, lesen Sie hier.

Kindergeschichte als Brücke zwischen Kriegseinsatz und Familienglück Bild: Hartmut Berge

Hartmut Berge kennt Krieg, kennt Armut und kennt die Kompromisse. Wenn dieses Land Frieden predigt, sind es Männer wie er, die sich aktiv dafür einsetzen müssen. Die ins Ausland gehen, ihr Leben riskieren und ihre Familien zurücklassen. Auch er ließ seine beiden Kinder und seine junge Frau zurück und verbrachte sieben Auslandseinsätze in Afghanistan.

Eine Fee als Brücke und Katastrophenschutz

Inmitten von feindseligen Anschlägen, großer Armut und unbeschreiblicher Not im Krisengebiet im Camp Marmal in Mazar-e Sharif, entstand die Geschichte der kleinen Fee Finja. Für Hartmut Berge schuf sie eine Brücke zu seiner damals erst sechsjährigen Tochter Vanessa. Die behütete Bevölkerung kann die Einsamkeit der stationierten und manchmal heimatlosen Soldaten nicht immer nachvollziehen. Im Gegenteil schwappt ihnen oft Unverständnis und der Vorwurf der Kriegstreiberei entgegen. Umso größer ist der Kontrast zur Feenwelt von Finja.

Kriegerfee oder Friedenstifter? Worum geht es im Buch?

Die Geschichte handelt von Finja – einer kleinen Fee, die durch ein Missgeschick auf der Erde landet und nicht mehr in ihr Feenreich zurückkehren kann. Mit Hilfe einer illustren Tierschar begibt sie sich auf eine lange Reise um eine uralte und sehr weise Schildkröte zu finden, die ihr bei der Rückkehr ins Feenreich helfen soll. Während dieser Reise erleben die Freunde nicht nur zahlreiche spannende Abenteuer, sondern lernen vieles über sich selbst, den anderen, Stolz, Freundschaft und vor allem Geduld. Am Ende steht die Frage, ob es der kleinen Fee jemals wieder gelingen kann, in ihr Feenreich zurückzukehren.

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Es ist eine wundervoll illustrierte Geschichte über Mut, Hoffnung und Freundschaft. Auch für Erwachsene ist die Geschichte durchaus inspirierend und zeigt ohnehin wieder einmal mehr, dass Mut etwas verändert, Wünsche durch Hartnäckigkeit wahr werden können und der richtige Weg manchmal nur ein bisschen länger dauert.

Warum sollte das Buch zur Pflichtlektüre werden?

Es geht in dem Buch um mehr als nur eine Kindergeschichte. Freundschaft, Verantwortung und Respekt sind Grundpfeiler einer Geschichte über Unsicherheiten und eigene Wege. Wer bewusst Entscheidungen treffen möchte oder seinen Weg gehen muss, der sollte die Lektion der kleinen Fee Finja unbedingt kennen. Nicht nur für Kinder eine wichtige Lektion.

Das Buch, „Finjas fantastische Reise" ist in Zusammenarbeit mit NIMIA im Phonus Verlag Leipzig erschienen.

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nbl/news.de

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