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29.10.2019, 10.06 Uhr

Fatale Verwechslung!: 13 Trauer-Gäste nach Haschkuchen-Verzehr in Klinik

Bei einer Trauerfeier nahe Rostock kam es zu einer fatalen Verwechslung. Unwissentlich verzehrten die Gäste einen Haschisch-Kuchen. Während einige nur kicherten, wurde anderen schlecht. Für 13 Gäste endete die Feier in der Klinik.

Eine Trauerfeier endete für 13 Gäste im Krankenhaus. Bild: AdobeStock/ Atomazul

Eine Trauerfeier im "Köhlerhof Wiethagen" bei Rostock nahm ein unerwartetes Ende. 13 der 30 Trauergäste landeten nach dem versehentlichen Verzehr eines Haschisch-Kuchens im Krankenhaus. Wie konnte es dazu kommen?

Hasch-Kuchen bei Trauerfeier nahe Rostock

Laut "Bild"-Zeitung sei es bei Bestattungsfeiern im"Köhlerhof Wiethagen" üblich, dass die Angestellten den Kuchen für die Feier zu Hause backen. Dabei kam es allerdings zu einer fatalen Verwechslung. Denn auch die 18 Jahre alte Tochter einer Angestellten hatte gebacken. Zum einen für die besagte Trauerfeier, zum anderen für ihren eigenen Bedarf. Den zweiten Kuchen hatte sie allerdings mit einer besonderen Zutat verfeinert - Marihuana!

Witwe bricht bei Trauerfeier als erstes zusammen

Am Tag der Beerdigung nahm die Mutter schließlich den falschen Kuchen mit und so wurde den Trauergästen der Haschisch-Kuchen serviert. Während einige der Trauernden laut "Bild"-Zeitung nur kicherte, wurde anderen schlecht. So sei zuerst die Witwe, die zum Leichenschmaus geladen hatte, zusammengebrochen. "Ich dachte erst, dass ihr nach einem solch anstrengenden Tag alles zu Kopf gestiegen ist und sie sich deshalb so schlecht fühlt", so "Köhlerhof"-Chef Michael Groitzsch gegenüber der "Bild".

13 Trauer-Gäste nach Haschisch-Kuchen-Verzehr in Klinik

"Insgesamt klagten 13 Personen über teilweise schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Einige mussten im Krankenhaus übernachten", erklärte PolizeisprecherChristopher Hahn. Die fatale Verwechslung hatte auch für die Haschisch-Bäckerin schwerwiegende Folgen. Auf die Hausdurchsuchung folgte schließlich die Strafanzeige. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung in 13 Fällen, Störung einer Bestattungsfeier und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Überdosis Haschbrownies - Feier endet vorzeitig

Ähnlich dramatisch endete übrigens eine private Feier mit Haschbrownies in Darmstadt in dieser Woche. Sechs junge Leute im Alter zwischen 19 und 24 Jahren unterschätzten offensichtlich die Wirkung ihres Drogengebäcks und mussten medizinisch versorgt werden, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Einer der Partygäste verschlang den Angaben zufolge so viele der Brownies, dass er bei der Feier am Montagabend kollabierte. Die sechs jungen Leute seien für weitere Untersuchungen zunächst in Krankenhäuser gebracht worden. Gegen sie läuft ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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fka/loc/news.de/dpa

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