22.10.2019, 14.18 Uhr

Mutter und Sohn vermisst: Erstes Lebenszeichen von "Watt-Mutter" Cora A.

Seit mehr als einer Woche fehlt von der 41-jährigen Cora A. und ihrem acht Jahre alten Sohn jede Spur. Nach einer erfolglosen Suche im Watt gab es nun ein erstes Lebenszeichen der Frau, die sich offenbar auf der Flucht befindet.

Die Suche nach einer 41-Jährigen und deren acht Jahre altem Sohn im Watt der Elbmündung bei Brunsbüttel ist ergebnislos beendet worden. Jetzt gab es ein Lebenszeichen der Vermissten. Bild: Karsten Schröder / Westküsten-News / picture alliance / dpa

Mehr als eine Woche nach dem Verschwinden einer 41-jährigen Mutter in Brunsbüttel an der Elbmündung gibt es ein erstes Lebenszeichen. Die Frau habe am Dienstag ein neunminütiges Telefonat mit ihrer in Hessen lebenden Nichte geführt, teilte die Polizei mit.

Cora A. und Sohn im Watt vermisst: Erstes Lebenszeichen!

Dabei habe sich die vermisste Cora A. laut der 18 Jahre alten Nichte über den Stand der polizeilichen Maßnahmen informiert, zu ihrem Aufenthaltsort aber keine Angaben gemacht. Die Nummer der Frau sei unterdrückt gewesen.

Vermisste 41-Jährige soll sich wegen drohender Haftstrafe abgesetzt haben

In dem Fall deutet vieles darauf hin, dass sich die Mutter wegen einer drohenden Haftstrafe gezielt mit ihrem achtjährigen Sohn abgesetzt hat. Laut einem Zeugen soll sie zuvor angekündigt haben, die Haftstrafe wegen mehrerer Betrugsdelikte nicht anzutreten. Dem Mann soll sie verschiedenen Hausrat verkauft sowie erklärt haben, sie wolle ihr Lebensumfeld verlassen und Familienangehörige in Spanien aufsuchen.

Polizei und Interpol fahnden nach verschwundener Cora A. (41)

Über die Familie hätten die Ermittler mittlerweile aber erfahren, dass die Frau keine Verwandten in Spanien hat. "Von daher ist der Aufenthaltsort wieder relativ offen", hieß es weiter. Recherchen über Interpol liefen weiter.

Polizei suchte wegen Suizid-Gefahr Watt der Elbe nach Cora A. und ihrem Sohn (8) ab

Zunächst war nach dem Verschwinden von Mutter und Sohn von einem Suizid in der Elbmündung bei Brunsbüttel ausgegangen worden. Die Tochter hatte die Einsatzkräfte alarmiert. Daraufhin hatten Rettungskräfte eine großangelegte Suche im Watt gestartet.

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loc/news.de/dpa

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