16.01.2019, 08.08 Uhr

Wetter Januar 2019 aktuell:                       +++ 09.01.2019: Non-Stop-Schneefall in Alpen und Erzgebirge +++

Im Alpenraum kämpfen die Menschen mit den Schneemassen. Bild: dpa

Bis in die Nacht zu Freitag wird es nach Angaben des Deutschen Wetterdienst (DWD) in den Alpen nahezu ununterbrochen schneien. Auch im Erzgebirge ist weiterhin mit Non-Stop-Schneefall zu rechnen, wie DWD-Meteorologen am Mittwoch vorhersagten. In tieferen Lagen bleibe es dagegen bei nasskaltem Wetter. Weitgehend wolkenverhangen dürfte sich der Donnerstag zeigen.

Leichte Schneefälle auch im Flachland sind nach DWD-Angaben am Freitag südlich der Linie Vorpommern-Hannover-Aachen zu erwarten, während es im Nordwesten mild und regnerisch bleibt. Doch lange dürften sich die Schneeflocken nicht halten, da sich schon bald wieder mildere Nordseeluft mit Temperaturen von vier bis acht Grad durchsetzt.

Im Erzgebirge und am Alpenrand legt der Dauerschnee der Prognose zufolge am Freitag dagegen eine kurze Pause ein, die allerdings nicht lange anhält: Bereits am Wochenende droht die nächste Ladung Schnee. Nach dem Abklingen der stürmischen Böen könnte am Samstag auch wieder ein kräftiger Westwind wehen, der in Hochlagen auch stürmisch ausfallen kann.

+++ 09.01.2019: Wetter im Januar aktuell: Sturmtief "Benjamin" hat Deutschland fest im Griff +++

Die erste größere Sturmflut des Jahres hatte mit dem Tief "Benjamin" auch die niedersächsische Küste erreicht. Schäden wurden zunächst keine bekannt, das Ausmaß werde voraussichtlich erst am Mittwoch zu sehen sein, hieß es. Dann sollen die Wasserstände sinken, die am Dienstag knapp unterhalb den Werten einer schweren Sturmflut lagen.

+++ 09.01.2018: 350 Menschen sitzen bei Berchtesgaden fest +++

Nach starkem Schneefall sitzen bei Berchtesgaden rund 350 Menschen fest und müssen per Lastwagen mit Lebensmitteln versorgt werden. Die einzige Straße zum Ortsteil Buchenhöhe in der Nähe des Obersalzbergs sei bis auf weiteres gesperrt, sagte ein Sprecher des Landratsamtes Berchtesgadener Land am Mittwoch. Am Vormittag sei damit begonnen worden, die Strecke zu räumen. Mehrere Bäume drohten unter der schweren Schneelast umzustürzen und sollten gefällt werden. Nur Einsatzkräfte konnten die eingeschneiten Bewohner über die Straße erreichen.

Auch die Menschen in der oberbayerischen Gemeinde Jachenau bei Bad Tölz sind auf Lebensmittellieferungen angewiesen, weil die Zufahrtsstraße gesperrt ist. Bewohner und Rettungskräfte können das Dorf aber über eine kleine Forststraße erreichen.

+++ 09.01.2019: Sturmtief "Benjamin" sorgt für Überflutung auf Hamburger Fischmarkt +++

In Hamburg wurde der Fischmarkt überflutet, viele Fähren zu den Nordseeinseln stellten ihren Betrieb ein. In Lübeck-Travemünde drückte eine Sturmböe ein 218 Meter langes Fährschiff beim Anlegemanöver gegen den Anleger.

+++ 09.01.2019: DWD-Unwetterwarnung aktuell - Wetterdienst warnt vor Sturmböen +++

Am Mittwoch werden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an der Ostseeküste Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommerns Windgeschwindigkeiten von 80 Kilometern in der Stunde (8 Beaufort) erwartet. In exponierten Lagen muss auch mit schweren Sturmböen um 90 Kilometer pro Stunde (10 Beaufort) gerechnet werden. In Lübeck reagierten die meisten Bürger gelassen. An der Lübecker Obertrave lagen die Sandsäcke griffbereit am Straßenrand, an mehreren Gebäuden waren die Eingänge mit Hochwasserschots verbarrikadiert.

+++ 09.01.2019: Schnee lähmt Verkehr in Bayern +++

Starke Schneefälle lähmen unterdessen den Verkehr in weiten Teilen Bayerns. Wegen eines querstehenden Transporters auf der Autobahn 8 brauchen Autofahrer am Mittwochmorgen im Berufsverkehr viel Geduld. Die Autobahn wurde in Richtung München bei Friedberg voll gesperrt, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Transporter habe zwei Autos auf einem Anhänger geladen und stehe quer über alle Fahrspuren. Wie lange die Vollsperrung andauern würde, war zunächst unklar. Nach den Angaben des Sprechers war die Bergung wegen der vereisten Fahrbahn schwierig.

+++ 09.01.2019: Stau auf der Autobahn 9 im Norden Münchens +++

Autofahrer auf der A9 im Norden Münchens standen am Morgen über mehr als 20 Kilometer im Stau. Nach Angaben des ADAC lag der Zeitverlust im Berufsverkehr bei fast einer Stunde. Auch auf den anderen Fernstraßen nach München bildeten sich Staus.

Für viele weitere Schulen vermeldeten die Behörden am Mittwoch Unterrichtsausfälle. Im Berchtesgadener Land, im Ostallgäu, in Teilen des Landkreises Deggendorf und in weiteren Kreisen und Gemeinden sollten die Schüler zuhause bleiben. Die Schneemassen stellten die Räumdienste vor erhebliche Probleme. Im oberbayerischen Landkreis Miesbach gilt Katastrophenalarm.

+++ 09.01.2019: Verkehr durch Schneemassen in Bayern lahmgelegt +++

Bei der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) fielen wegen des winterlichen Wetters auf den Strecken südlich von München einige Verbindungen aus. Auch beim Busverkehr in der Landeshauptstadt sorgte der Schnee für Beeinträchtigungen. Fahrgäste mussten mit Verspätungen und Ausfällen auf allen Linien rechnen, wie die Verkehrsgesellschaft mitteilte.

Unabhängig vom Schneefall legten in den Morgenstunden technische Störungen für mehr als eineinhalb Stunden den Zugverkehr zum Münchner Flughafen lahm. Fahrgäste mussten teilweise auf Taxis umsteigen.

+++ 09.01.2019:Schnee in Bayern und Österreich - Große Sorgen vor Lawinen +++

Die Wetterlage in Bayern und Österreich wird vielerorts zu einer immer größeren Bedrohung. Nachdem am Dienstag bereits in einigen Teilen der Steiermark die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen wurde, gilt dies seit Mittwoch auch in den Ybbstaler Alpen in Niederösterreich. "Das Risiko von großen Lawinenabgängen ist sehr, sehr hoch", sagte der Leiter des Katastrophenschutzes der Steiermark, Harald Eitner, der Deutschen Presse-Agentur.

Erwartet werden sowohl für große Teile Österreichs als auch für Bayern weitere teils ergiebige Schneefälle. Die Behörden rechnen daher damit, dass noch mehr Straßen gesperrt werden müssen. Im oberbayerischen Landkreis Miesbach sowie in den steirischen Gemeinden Pölstal, Hohentauern und Pusterwald wurde Katastrophenalarm ausgerufen. In den bayerischen Alpengebieten gilt flächendeckend die zweithöchste Lawinenwarnstufe.

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bua/fka/news.de/dpa

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