20.11.2018, 16.29 Uhr

Waldbrände in Kalifornien 2018:              +++ 12.11.2018: Gerard Butler postet Foto von qualmenden Haustrümmern +++

USA, Paradise: Ein ausgebrannter Pkw und Trümmer nach dem Waldbrand, dem sogenannten "Camp"-Feuer. Bild: dpa/Barbara Munker

US-Schauspieler Gerard Butler (48) hat sein Haus durch die Brände verloren, die im US-Bundesstaat Kalifornien wüten. "Nach der Evakuierung zurück an meinem Haus", schrieb er am Sonntag (Ortszeit) auf Instagram. Dazu veröffentlichte er ein Foto, das ihn vor qualmenden Trümmern zeigt. Zu erkennen sind darauf Reste einer Hauskonstruktion und ein Autowrack. Das sei eine "herzzerreißende Zeit in ganz Kalifornien", so der Schauspieler, der gerade in dem U-Boot-Thriller "Hunter Killer" in den Kinos zu sehen ist. Butler dankte den Feuerwehrleuten und rief seine Anhänger dazu auf, diese zu unterstützen.

+++ 12.11.2018:31 Tote in Brandgebieten in Kalifornien - noch viele Vermisste +++

Der Ausnahmezustand in Kalifornien hält an, die Zahl der Opfer geht weiter hoch: in der nordkalifornischen Ortschaft Paradise seien in ausgebrannten Häusern und Autos weitere sechs Leichen gefunden worden, teilte die Polizei am Sonntagabend (Ortszeit) mit. Damit erhöhte sich dort die Zahl der Opfer auf 29 Menschen. Im südkalifornischen Malibu waren bereits am Freitag zwei verbrannte Leichen in einem Auto entdeckt worden.

In Paradise, wo das sogenannte "Camp"-Fire seit Donnerstag mehr als 6000 Häuser zerstörte, werden weiterhin viele Menschen vermisst. Die Behörden sprachen am Sonntag von 228 Personen. Vermutlich stehen aber auch Personen auf der Vermisstenliste, die sich bereits in Sicherheit bringen konnten. Chaotische Verhältnisse mit abgesperrten Straßen und ohne Telefonnetz erschweren die Suche nach Angehörigen.

Mehr als 8000 Feuerwehrleute kämpften am Wochenende weiter gegen drei große Brände im Norden und Süden Kaliforniens an. Fast 150 000 Menschen hätte ihre Häuser räumen müssen, teilte die Einsatzleitung im Bezirk Los Angeles mit. Mit der Rückkehr der heftigen Santa-Ana-Winde blieb die Lage in Südkalifornien weiter angespannt. Für den Promi-Ort Malibu und umliegende Gebiete waren Evakuierungsbefehle weiter in Kraft. Das sogenannte "Woolsey"-Feuer habe dort Dutzende Häuser vernichtet, hieß es.

+++ 11.11.2018, 15.30 Uhr: Maas spricht Waldbrandopfern in Kalifornien sein Mitgefühl aus +++

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat den Waldbrandopfern in Kalifornien sein Mitgefühl ausgesprochen. "Uns erreichen entsetzliche Bilder und Nachrichten von den katastrophalen Waldbränden, die in Kalifornien wüten und mindestens 25 Menschen das Leben gekostet haben", sagte Maas am Sonntag in Berlin kurz vor Antritt seiner China-Reise. "Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind mit den Menschen, die jetzt um ihre Angehörigen trauern oder bangen oder durch die Flammen in die Flucht getrieben wurden." Er hoffe, "dass die Waldbrände nun schnell unter Kontrolle gebracht werden können und dem Leid und der Zerstörung ein Ende gesetzt wird".

+++ 11.11.2018, 15.22 Uhr: Villa von Thomas Gottschalk komplett abgebrannt +++

Das Anwesen von Thomas Gottschalk in Malibu ist den seit Donnerstag nach Los Angeles wütenden Bränden zum Opfer gefallen. Die Villa sei komplett abgebrannt, bestätigte der Entertainer am Sonntag gegenüber "Bild". Er selbst hielt sich zum Zeitpunkt der Feuer nicht dort auf, sondern war bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in München. Seine Ehefrau Thea (72) dagegen war zur Zeit des Unglücks auf dem Anwesen. Sie floh gemeinsam hundert weiteren Anwohnern und ist derzeit in einem Hotel in Los Angeles untergekommen.

Gottschalk hatte das Anwesen in Malibu 1998 gekauft und restauriert, wie "Focus" berichtet. Es war sein erster Wohnsitz in den USA.

  • Seite:
  • 2
  • 3
  • 4
Empfehlungen für den news.de-Leser