25.01.2018, 10.52 Uhr

Missbrauch in Riverside (USA): Kontakt-Verbot! Folter-Eltern dürfen ihre 13 Kinder nicht sehen

Ein kalifornisches Ehepaar, das seine 13 Kinder unter grausamen Bedingungen gefangengehalten haben soll, darf die zwei bis 29 Jahre alten Geschwister nicht sehen. Wie die Staatsanwaltschaft in Riverside mitteilte, hat der zuständige Richter in dem Fall zum Schutz der Kinder ein Kontaktverbot ausgesprochen.

Den Turpins wird vorgeworfen, ihre 13 Kinder gefoltert zu haben. Bild: dpa

Ein kalifornisches Ehepaar, das seine 13 Kinder unter grausamen Bedingungen gefangengehalten haben soll, darf die zwei bis 29 Jahre alten Geschwister nicht sehen. Wie die Staatsanwaltschaft in Riverside mitteilte, hat der zuständige Richter in dem Fall am Mittwoch (Ortszeit) zum Schutz der Kinder ein Kontaktverbot ausgesprochen.

Eltern in Folter-Anklage dürfen ihre 13 Kinder nicht sehen

Der 56-jährige David Turpin und seine 49 Jahre alte Ehefrau Louise Turpin waren vorige Woche festgenommen worden, nachdem einer 17 Jahre alten Tochter die Flucht aus dem Haus gelungen war. Die Horror-Eltern sitzen in Untersuchungshaft. Das Paar muss sich wegen Folter, schwerer Misshandlung und Kindesgefährdung vor Gericht verantworten.

Tochter wog nur 37 Kilogramm! Kinder zur Strafe in Ketten gelegt

Der Staatsanwaltschaft zufolge soll die Misshandlung der Geschwister vor vielen Jahren begonnen haben. Demnach wurden die Kinder zur Strafe mit Ketten gefesselt und an ihr Bett gebunden. Sie seien oft geschlagen geworden und hätten kaum zu essen bekommen. Die älteste Tochter wog nach Angaben der Behörden nur 37 Kilogramm. Die unterernährten Geschwister wurden in Krankenhäuser gebracht.

David Allen Turpin. Bild: dpa
Louise Turpin Bild: dpa

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mag/loc/news.de/dpa

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