17.09.2017, 10.20 Uhr

Saalfeld in Thüringen: Satansmörder arbeitet als Erzieher im Schulhort

Die Grundschule ist sicherlich der falsche Ort, für die Resozialisierung von Gewalttätern. In Thüringen betreute ein ehemaliger Satanist die Kinder im Schulhort - obwohl er ein verurteilter Mörder ist.

Ein verurteilter Mörder betreute Kinder in Thüringen. Bild: dpa/Symbolbild

Ihre Taten schockten 1993 die gesamte Republik. In Thüringen fesselten, quälten und ermordeten drei Jugendliche einen Mitschüler in einer Waldhütte. Die Gründer der Nazi-Black-Metal-Band Absurd bekannten sich zum Satanismus, knebelten ihr Opfer, erdrosselten es mit einem Stromkabel und vergruben den Jungen anschließend.

Satanistenmörder arbeitet als Erzieher im Schulhort

Ein Jahr nach ihren Taten wurden die Satanisten zu acht beziehungsweise sechs Jahren Jugendhaft verurteilt. Jetzt hat die "Bild"-Zeitung einen der damaligen Mörder aufgetan. Der Mann soll als Hort-Erzieher an einer Grundschule im thüringischen Saalfeld gearbeitet haben. Ein Satanistenmörder als Grundschul-Pädagoge?

Wie die "Bild" schreibt, habe der Mann nach seiner Heirat einen anderen Namen angenommen , mittlerweile wurde er vom Schulamt Südthüringen suspendiert. Wie der Mann an den Job als Erzieher gelangen konnte, ist noch unklar. Laut "Bild"-Zeitung habe der Mann der Stadt die "geforderten Voraussetzungen im Rahmen der Bestenauslese" nachgewiesen und "ein eintragungsfreies erweitertes Führungszeugnis" vorgelegt.

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rut/news.de

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