11.09.2017, 15.39 Uhr

Wetter September 2017 aktuell: Sturmflut und orkanartige Böen! JETZT stürmt es HIER in Deutschland

Auf einen warmen Spätsommer müssen wir dieses Jahr verzichten. Stattdessen stehen für Mitte der Woche die ersten Herbststürme in den Startlöchern. Allerdings kann es bereits am Montag ziemlich ungemütlich werden.

Sturmböen und Regen erwarten Deutschland diese Woche. Bild: dpa

Von Altweibersommer keine Spur, stattdessen kommt der erste Herbststurm. Den erwarten die Meteorologen für Mittwoch. Auslöser ist ein bislang namenloses Tief, das von Norden her heranzieht.

Wetter im September 2017: Tief "Reinhold" bringt Herbstwetter nach Deutschland

Einen Vorgeschmack auf die stürmischen Zeiten liefert Tief "Reinhold" bereits an diesem Montag. "Mit der Vorhersage von Größe und Stärke des Windfelds halten wir uns im Moment noch zurück", hieß es am Sonntag beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Für die norddeutschen Küstengebiete rechnen die Meteorologen jedoch mit Böen, die 80 Stundenkilometer erreichen. Parallel bringt das Tiefdruckgebiet dicke Wolken und in weiten Teilen des Landes Regen.

Die besten Aussichten auf Sonne bestehen noch im Süden und Osten. In der Lausitz wird es mit 21 Grad Celsius am wärmsten, andernorts bleibt es der Vorhersage nach mit 15 Grad kühl.

Wettervorhersage für Deutschland: Erster Herbststurm ab Mittwoch

Regenschauer und Wind bestimmen auch das Wetter am Dienstag, bevor sich zur Wochenmitte der erste Herbststurm bereit macht. Er wird sich von der Nordseeküste über die britischen Inseln in Richtung Süden bewegen und vor allem den Nordwesten Deutschlands treffen. Im Binnenland werden dann laut "wetter.com" schwere Sturmböen bis zu 90 km/h erwartet, an der Nordsee sollten sich die Einwohner sogar auf orkanartige Böen über 110 km/h gefasst machen.

In Berglagen erwartet der DWD ebenfalls orkanartige Böen. Die Höchsttemperaturen schwanken zwischen 15 und 20 Grad. Sie rangieren damit im unteren Bereich der für die zweite Septemberhälfte üblichen Werte. Nachts sinken sie auf bis 6 Grad. Am Donnerstag bremsen die Alpen das noch namenlose Tief. Das beschert der Region beständiges Wetter, nämlich Dauerregen.

Erst in der Nacht zu Freitag soll sich der Wind etwas abschwächen. Besondere Vorsicht ist auch in der Nähe von Bäumen geboten, da diese durch ihre noch vollen Kronen dem Wind eine größere Angriffsfläche bieten und so schnell zur Gefahr werden können.

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mag/kns/news.de/dpa

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