08.09.2017, 13.36 Uhr

"Zarah - Wilde Jahre" nochmal sehen?: So machte sie in den 70ern mit "Titeln & Titten" Karriere

Zarah Wolf hat sich vorgenommen, im Journalismus durchzustarten. Sie wird stellvertretende Chefredakteurin bei einem Hamburger Magazin. So sehen Sie die neue Serie als Wiederholung.

Zarah Wolf (Claudia Eisinger, l.) und Jenny Olsen (Svenja Jung, r.) bezirzen Rockstar Tom Stroker (Arthur L. Colombini). Bild: ZDF/Georges Pauly

Zarah Wolf weiß, was sie will. Und was nicht. Sie will sich nichts sagen lassen, schon gar nicht von Männern, die meinen, alles besser zu wissen. Und sie will die Medienlandschaft aufmischen, als neue stellvertretende Chefredakteurin bei "Relevant", einem Magazin in Hamburg, in dem Zuschauer den "Stern" erkennen könnten. Den "Stern" von damals in den 70er Jahren, als Zeitschriften noch von Männern gemacht wurden, die nichts von Gender-Gerechtigkeit wussten und meist wenig von Frauen in Führungspositionen hielten. Das ZDF hat daraus gleich eine sechsteilige Serie gemacht, die "Zarah" heißt und am Freitag (7. September) um 21 Uhr startet.

"Zarah - Wilde Jahre" Folge 1 verpasst? Wiederholung online in der ZDF-Mediathek

Sie konnten am Donnerstagabend die erste Folge "Titel und Titten" von "Zarah - Wilde Jahre" nicht schauen? Eine Wiederholung der Sendung im TV wird es leider nicht geben. Aber Sie können"Zarah - Wilde Jahre" auch jederzeit online nachschauen: Die ganze Folge vom 07.09.2017 steht nach der TV-Ausstrahlung in der ZDF-Mediathek zum Abruf bereit.

"Zarah - Wilde Jahre" - Vorschau zur neuen sechsteiligen ZDF-Serie mit Claudia Eisinger

Die Hauptrolle spielt Claudia Eisinger, kühl, manchmal verletzlich, selbstbewusst und unnachsichtig gegenüber Männern, die sich wie Machos fühlen oder so benehmen. Da gibt es gleich mehrere, auf die das passen könnte. Verleger Frederik Olsen (Uwe Preuss) ist so einer, der die junge Feministin einstellt, weil er sich Auflage von ihren Geschichten verspricht - und gegen den Willen des Chefredakteurs. Der heißt Hans-Peter Kerckow (Torben Liebrecht) und fühlt sich durch die junge Kollegin von Anfang an gestört.

Und das lässt er sie auch spüren. Die übrigen Kollegen sind meist herablassende, ignorante Männer im besten Alter, Typen, die auch mal einer Frau den Hintern tätscheln oder schlimmstenfalls betrunken in der Redaktion in denPapierkorb pinkeln. Und wenn es nicht so schlimm kommt, hocken sie zusammen und schwadronieren.

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