20.08.2017, 10.16 Uhr

Nach Barcelona-Terror: Spanische Polizei tötet Attentäter Younes Abouyaaqoub

Nach der Terror-Attacke in Barcelona ist der Attentäter laut mehreren Medien-Berichten getötet worden. Das teilte die katalanische Polizei via Twitter mit.

Younes Abouyaaqoub soll gefasst worden sein. Bild: dpa

Die katalanische Polizei hat nach dem Anschlag von Barcelona in der Nähe der Stadt einen verdächtigen Mann getötet. Er habe möglicherweise einen Sprengstoffgürtel getragen, teilte die Behörde am Montag per Twitter mit.

Auch Siebenjähriger unter Anschlagsopfern

Ein nach dem Terroranschlag in Barcelona vermisster australischer Junge ist tot. Die katalanischen Notfalldienste teilten am Sonntag mit, sie hätten den Siebenjährigen als eines der Opfer der Todesfahrt auf dem Boulevard "Las Ramblas" identifiziert. Die Mutter war bei dem Attentat schwer verletzt und von ihrem Kind getrennt worden. Der Vater war am Samstag nach Spanien gereist.

Traurige Gewissheit: Vermisster Julian Cadman ist tot

Spanische Medien berichteten, die Polizei habe den Tod des Jungen nicht bestätigen wollen, bevor der Vater in Barcelona eingetroffen sei. Zuvor hatte die Zeitung "El Pais" unter Berufung auf die Polizei gemeldet, der Siebenjährige sei auf der Behördenliste jener Menschen, die bei der Attacke vom vergangenen Donnerstag verletzt worden seien.

Familie suchte nach dem vermissten 7-Jährigen

Der Großvater hatte in sozialen Medien um Hilfe bei der Suche nach seinem Enkel gebeten. Mutter und Sohn hatten in Barcelona Urlaub gemacht. Sogar Australiens Regierungschef Malcolm Turnbull hatte sich zu dem Fall geäußert. "Wir beten, dass der kleine Junge lebend wieder zu seinen Eltern zurückkehrt", sagte der Ministerpräsident am Sonntag in Sydney. Nach Angaben des Außenministeriums wurden vier Australier bei dem Anschlag verletzt.

Bestätigt wurden inzwischen auch der Tod eines Italieners und eines Belgiers. Insgesamt wurden bei dem Attentat von Barcelona und einem vereitelten Anschlag in Cambrils 14 Menschen getötet.

Lesen Sie auch: Hauptverdächtiger Todes-Fahrer möglicherweise flüchtig.

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sba/rut/news.de/dpa

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