04.08.2017, 12.38 Uhr

Sprengstoff im Fleischwolf: Islamisten wollten Bombe in Etihad-Jet platzieren

Um Haaresbreite konnte ein Sprengstoffattentat auf einem Flug der Airline Etihad verhindert werden. IS-Terroristen aus Australien hatten gefährlichen Sprengstoff in einem Fleischwolf an Bord der Maschine geschmuggelt.

Auf einem Flug der Airline Eithad ist Sprengstoff gefunden worden (Symbolbild). Bild: Fotolia / andriano_cz

Zwei mutmaßliche australische Islamisten haben nach Darstellung der Polizei unter anderem einen Bombenanschlag gegen einen Passagierjet der Fluggesellschaft Etihad geplant. Dazu hätten die Männer, die am vergangenen Wochenende mit zwei weiteren Verdächtigen festgenommen wurden, Bauteile von einem Angehörigen der Terrormiliz "Islamischer Staat" in Syrien erhalten, sagte der stellvertretende Polizeichef Michael Phelan in Sydney am Freitag.

Sprengstoff in Fleischwolf geschmuggelt - Islamistischer Angriff vereitelt

Der "hochwertige militärische Sprengstoff" sollte in einem Fleischwolf versteckt in einem Gepäckstück an Bord einer Maschine der Gesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate geschmuggelt werden. Aus unbekannten Gründen sei der für den 15. Juli geplante Anschlag dann unterblieben. Dem britischen "Mirror" zufolge sei die Tasche mit dem explosiven Inhalt beim Check-in zurückgelassen worden, da sie vermutlich zu schwer war, um als Bordgepäck aufgegeben zu werden.

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IS-Brüder Khayar nach Sprengstofffund festgenommen

Ferner planten die Männer, die in der britischen Presse als der 49-jährige Khaled Khayar und sein 32 Jahre alter Bruder Mahmoud Khayat identifiziert wurden, einen Anschlag mit giftigen Chemikalien, die inmitten einer größeren Menschenmenge freigesetzt werden sollten. Dem "Mirror" zufolge müssen sich die mutmaßlichen IS-Sympathisanten nun wegen Vorbereitung eines terroristischen Anschlags vor Gericht verantworten.

FOTOS: Islamischer Staat Der IS-Terror in Bildern
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loc/news.de/dpa

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