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25.07.2017, 09.23 Uhr

Vor Islands Küste: Abenteurer entdecken mysteriösen Nazi-Schatz

Britische Schatzsucher haben in einem Schiffswrack womöglich einen mysteriösen Nazi-Schatz entdeckt. Bei dem Fund auf der "SS Minden" könnte es sich um vier Tonnen Gold handeln.

Bis zu vier Tonnen Gold vermuten die britischen Schatzsucher auf der "SS Minden". Bild: dpa

Es könnte einer der wohl spektakulärsten Funde der Geschichte sein. Britische Schatzsucher sollen vor der Küste Islands das Schiffswrack der "SS Minden" gefunden haben. Auch eine mysteriöse Kiste soll sich auch auf dem Grund des Meeres befunden haben. Verbirgt sich dort das Nazi-Gold?

Schatzsucher entdecken womöglich vier Tonnen Nazi-Gold

Wie die britische "Sun" berichtet, könnte die Kiste bis zu vier Tonnen des wertvollen Metalls enthalten, von dem angenommen wird, dass es sich dabei um Gold von südamerikanischen Banken handelt, welches nach Deutschland versendet wurde. Die Schatzsucher sollen bei den isländischen Behörden nun um Erlaubnis gebeten haben, die Kiste genauer untersuchen zu dürfen. Die Firma wolle den angeblichen Schatz zurück nach Großbritannien bringen und behauptet, der Inhalt gehöre dem Finder, berichtet die "Sun".

Die isländischen Behörden sollen nun eine Erklärung abgeben, wem das Wrack, das 120 Meilen südöstlich von Island im Atlantik liegt, tatsächlich gehört. Die "SS Minden" soll am 6. September 1939, nur wenige Tage nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, von Brasilien nach Deutschland aufgebrochen sein.

Bislang gibt es keine Genehmigung zur Bergung der "SS Minden"

Bereits im April hatte sich das Such-Schiff "Seabed Constructor" vor der Küste Islands auf die Suche nach dem Wrack begeben. Weil sie jedoch keine korrekte Lizenz hatten, musste sich das Schiff nach Island zurückziehen. "Die Küstenwache beschloss, es in den Hafen zu berufen, um dort herauszufinden, was die Absicht der Crew war. Sie sagten dann, dass sie wertvolle Waren bergen wollen", zitiert die "Bild"-Zeitung einen Sprecher. Nun bleibt abzuwarten, ob die Schatzsucher tatsächlich eine Berge-Genehmigung erteilt bekommen. "Sie wurde noch nicht erteilt", sagte Sprecher Bjorn Thorlaksson zu "Bild".

Experte ist sich unsicher: Existenz des Nazi-Goldes unklar

Auch sei die Existenz des Nazi-Goldes keinesfalls bewiesen. "Für die Existenz des Goldes an Bord des Frachters gibt es bislang keinen historischen Nachweis, keine Frachtpapiere. Auch ist unklar, woher die Bergungsfirma weiß, dass sich vier Tonnen Gold im Post-Raum des Frachters befinden", erklärt Historiker und Nazi-Gold-Experte Ian Saye gegenüber "Bild".

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sba/loc/news.de

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