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10.04.2017, 14.26 Uhr

Selbstmord-Drama in den USA: Bösartiger Streich! Junge (11) erhängt sich

Mit nur elf Jahren hat sich Tysen Benz selbst das Leben genommen. Nun kamen neue schockierende Details über seinen Selbstmord ans Licht. Demnach hatte seine 13-jährige Freundin ihm vorgespielt, sich ebenfalls getötet zu haben.

Tysen Benz wurde nur 11 Jahre alt. Bild: facebook.com/Katrina Goss

Tysen Benz ist erst elf Jahre alt als er sich in seinem zu Hause in Michigan das Leben nahm. Nun kamen neue schockierende Details an die Öffentlichkeit, die den wahren Grund für seinen Freitod offenbaren.

Junge (11) erhängt sich, weil seine Freundin (13) ihren Tod vortäuschte

Wie die britische "Daily Mail" berichtet, verstarb der 11-Jährige in dem Glauben seine 13-jährige Freundin hätte sich das Leben genommen. Was Tysen nicht wusste: Das junge Mädchen hatte seinen Tod nur vorgetäuscht.

"Sie hat ihm einen Streich gespielt, der es so aussehen lassen hat, als hätte sie sich selbst getötet. Mit Hilfe von fremden Social Media-Konten hat sie es so aussehen zu lassen, als hätte sie sich umgebracht ", erzählt Tysens Mutter Katrina Goss gegenüber der "New York Post". Sie glaubt, dass er sich wegen seiner Jugendliebe umgebracht hat.

Mutter findet Sohn in seinem Zimmer

Goss kam in das Zimmer ihres Sohnes als dieser sich gerade versuchte zu erhängen. Trotz lebenserhaltenden Maßnahmen, verstarb der Junge am vergangenen Donnerstag, nur wenige Wochen nach seinem Selbstmordversuch, im Ann Arbor-Krankenhaus.

Vor allem Tysens Mutter leidet unter dem Verlust ihres Sohnes. Gegenüber "Daily Mail" beschreibt sie ihren Jungen als sportlich, lustig, freundlich und rundum glückliches Kind. Erst als er hinter dem Rücken seiner Mutter ein Handy von einem Freund kaufte und ältere Mädchen traf, wurde es schwieriger. Sie selbst habe die Freundin ihres Sohnes nie persönlich getroffen. Lediglich als sie Tysen von der Schule abholte, habe sie das Mädchen ein paar Mal gesehen.

Nach Selbstmord ihres Sohnes: Mutter unter Schock

Sie selbst kann sich nicht erklären, weshalb Jugendliche ihrem Sohn einen derartig bösartigen Streich spielen konnten. "Ich bin sehr wütend", sagt Goss. "Wenn du 13 Jahre alt bist, dann weißt du, was du tust. Du kannst deine eigenen Entscheidungen treffen und weißt, was Unrecht ist. Sie hat einen jüngeren Jungen benutzt, um ihn zu kontrollieren und zu manipulieren. Ich habe nicht das Gefühl, dass die ganze Sache ernst genommen wird. Sie sollte für diesen schrecklichen Streich rechtlich verantwortlich gemacht werden", zitiert das britische Blatt Tysons Mutter.

Um andere Kinder in Zukunft besser schützen zu können, hat Katrina Goss andere Familien dazu veranlasst mit ihren Kindern über die Gefahren des Internets und Social Media zu sprechen. Und noch einen Wunsch hat die trauernde Mutter: Sie will dem Mädchen, das ihren Sohn in den Selbstmord getrieben hat, vor Gericht nur einmal ins Gesicht sehen.

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sba/gea/news.de

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