28.03.2017, 09.49 Uhr

Sex-Film statt Predigt: Islamischer TV-Sender schockt Zuschauer mit Hardcore-Porno

Schock für die Zuschauer! Der islamische TV-Sender "Touba TV" hat seinem Publikum statt einer Predigt einen Sex-Film präsentiert. Für die zutiefst muslimischen Anhänger ein absolutes No-Go! Doch wie kam es überhaupt zur Porno-Panne?

Im zutiefst muslimischen Staat Senegal hat der islamische Sender "Touba TV" seinen Zuschauern unfreiwillig einen Porno präsentiert. Bild: fotolia_Di Studio

Eigentlich lockt der islamische Sender "Touba TV" aus dem Senegal seine Zuschauer vor allem wegen der religiösen Beratung vor die TV-Bildschirme. Doch statt einer Predigt bekam das Publikum einen Hardcore-Porno präsentiert.

Islamischer TV-Sender zeigt Porno statt Predigt

So geschehen zur Mittagszeit am vergangenen Mittwoch. Wie die britische Zeitung "Daily Mail" berichtet, hätten die Zuschauer zutiefst geschockt reagiert. Kein Wunder! Immerhin rechneten diese mit einem weitaus züchtigerem Programm. Doch wie konnte es überhaupt zu diesem Fauxpas kommen?

Sex-Film sorgt bei Zuschauern für Entsetzen

Dem Bericht nach macht der TV-Sender einen "satanischen Trick, der geschaffen wurde, um den Sender zu untergraben" für den "kriminellen Vorfall" verantwortlich. "Daily Mail" zufolge haben bislang Unbekannte die Sendung "Taxiru Juma" gegen 13 Uhr unterbrochen, um den Schmuddel-Film auszustrahlen.

Überwachungsbeauftragte fordern Aufklärung

Im Senegal gehören knapp 95 Prozent der Bevölkerung dem Islam an. In dem zutiefst muslimischen Staat gilt ein derartiges Missgeschick als inakzeptabel. Kein Wunder, dass Überwachungsbeauftragte der senegalesischen Medien nun eine Erklärung für das Geschehene fordern. "Wir haben Touba TV gefragt, wie dieser inakzeptable Fehler für fast 30 Minuten passieren konnte", erklärt ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur "Reuters".

"Touba TV" spricht von "Sabotage"

In einem Statement spricht der Sender von Manipulation. "Es ist eine Sabotage, denn die Bilder sind von außerhalb eingespielt worden", zitiert "Daily Mail" Djibril Nado, den Chef des Senders. "Wir sprechen hier über einen satanischen Akt, denn es gibt jemanden der dahinter steckt." Ob der oder die Täter tatsächlich gefunden werden, ist fraglich.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

sba/koj/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser