Uhr

Mordfall Jaden in Herne: WAS WIR NICHT WISSEN

Der Tatverdächtige im Fall des ermordeten neunjährigen Jaden stellte sich der Polizei. Bild: dpa

Die Aussagen: Die Ermittler haben wenig Zweifel an den Angaben. "In allen Bereichen kann man ihm aber nicht trauen", sagt der Leiter der Mordkommission, Klaus-Peter Lipphaus. Insbesondere sei noch nicht geklärt, wo sich Marcel H. wann versteckt habe.

Weitere Opfer: Zum jetzigen Zeitpunkt schließt die Polizei aus, dass der 19-Jährige noch mehr Menschen umgebracht hat. Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Die erste Meldung am Donnerstagabend, dass in der Wohnung eine zweite Leiche gefunden wurde, zog die Polizei schnell zurück.

Bilder im Internet: Marcel H. hat sowohl von Jadens Leiche als auch von einem Opfer Bilder gemacht. Die Bilder von Jaden hat er laut Polizei zusammen mit Sprachnachrichten über WhatsApp an einen oder mehrere Bekannte geschickt. Wem er die Bilder aus der Wohnung des 22-Jährigen geschickt hat und wer sie ins Internet gestellt hat, ist noch nicht geklärt. Andere im Internet aufgetauchte Bilder hätten mit dem Fall nichts zu tun gehabt und die Ermittlungen behindert. Es werde geprüft, inwieweit das strafrechtlich relevant sei, sagte ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Bochum.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

fka/news.de/dpa

  • Seite:
  • 1
  • 2