02.02.2017, 09.16 Uhr

Tragödie in Arnstein: Neue Details zum Tod von 6 Teenagern durch Kohlenmonoxid

Der Tod von sechs jungen Menschen schockiert Deutschland. Nachdem die Todesursache ermittelt worden ist, gibt es jetzt neue Details: Offenbar wurde in der Gartenlaube ein Stromaggregat angebracht, welches nicht für Innenräume gedacht war.

Nach dem Fund von sechs Toten in einer Gartenlaube in Unterfranken ist klar: Die Teenager starben durch Kohlenmonoxidvergiftungen. Bild: Daniel Karmann/dpa

Nach dem Tod von sechs Teenagern im bayerischen Arnstein gehen die Ermittler davon aus, dass ein Stromaggregat den Kohlenmonoxid-Ausstoß verursacht hat. Das teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag (02.02.2017) in Würzburg mit. Das mit Benzin betriebene Gerät hätte demnach nicht in Innenräumen betrieben werden dürfen. Es wurde von einem Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamts begutachtet.

Tod von 6 Teenagern in Arnstein: Stromaggregat verursachte Kohlenmonoxid-Ausstoß

Unklar sei, wer für das Aufstellen, die Installation und die Inbetriebnahme des Gerätes in dem Gartenhaus verantwortlich war. Die jungen Erwachsenen im Alter von 18 und 19 Jahren hatten am Samstagabend eine Party in einer abgelegenen Laube gefeiert. Einer der Väter hatte am Sonntagmorgen die Leichen seiner Tochter, seines Sohnes und der vier weiteren Gäste in dem Häuschen gefunden. Er hatte sich Sorgen gemacht, weil er nach der Feier nichts von seinen Kindern gehört hatte. Die Polizei hatte bereits unmittelbar nach dem Fund ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen.

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lid/news.de/dpa

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