10.12.2016, 08.53 Uhr

Nach der Horror-Tat in Hameln: So geht es dem Opfer des Auto-Schleifers

Knapp drei Wochen ist es her, dass ein Mann aus Hameln seine 28 Jahre alte Partnerin an einem Seil festgebunden hinter seinem Auto hergeschleift hat. Mit schwersten Verletzungen kam sie ins Krankenhaus, lag im Koma. Jetzt erzählt ihr Bruder, wie es ihr geht.

Nach dem brutalen Verbrechen fand in Hameln eine Mahnwache statt. Bild: dpa

Es ist unvorstellbar, was der 28 Jahre alten Kader K. angetan wurde. Ihr Partner hatte die junge Frau an einem Seil hinter seinem Auto hergeschleift. Sie lag tagelang im Koma, doch dann wachte sie auf. Ihr Bruder Maruf K. berichtete nun im Gespräch mit der "Bild-Zeitung", dass es der 28-Jährigen inzwischen viel besser geht.

Hameln-Opfer auf dem Weg der Besserung

Für die gesamte Familie wie ein Wunder. Damit hatte mit Sicherheit niemand gerechnet. Laut Maruf K. sei eine vollständige Genesung seiner Schwester möglich. "Sie kann sprechen, hat sogar schon im Restaurant unserer Familie angerufen", so der 35-Jährige im "Bild"-Interview. Viel weiß sie von der Horror-Tat nicht mehr. Ihre Erinnerung ist nur verschwommen.

Opfer des Auto-Schleifers kann noch nicht wieder laufen

Vor Kader K. liegt aber noch ein langer Weg. In Kürze soll sie mit einer Reha beginnen, denn Laufen kann sie momentan noch nicht wieder alleine. Zudem quälen sie noch immer starke Kopfschmerzen. Der zwei Jahre alte Sohn, der neben seinem Vater im Auto saß, als dieser Kader K. das angetan hat, ist wohlauf. Laut "Bild-Zeitung" lebt er momentan bei seiner Oma.

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fka/news.de

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