18.10.2016, 16.25 Uhr

Asiatischer Marienkäfer: So schützen Sie sich vor der gepunkteten Plage

Wer sich gerade oft draußen aufhält, dem wird aufgefallen sein, das ganze Schwärme von Marienkäfern unterwegs sind. Warum sich die Tiere so merkwürdig verhalten, und wie Sie die Plage aus ihrer Wohnung bekommen, lesen Sie bei news.de.

Im Winter rotten sich Marienkäfer zu Gruppen zusammen. Bild: dpa

Marienkäfer treten derzeit vermehrt in ganzen Schwärmen auf, und das nicht nur in der freien Natur: Auch in Wohnungen haben es sich die kleinen Käfer gemütlich gemacht. Auch Sie haben jede Menge der kleinen roten Käferchen im Haus? SO werden Sie sie wieder los.

Marienkäfer-Plage im Oktober 2016

Das letzte Wochenende war noch einmal richtig warm und hat die Tierchen aus ihrem Winterversteck gelockt. Eigentlich überwintern sie zusammengekuschelt in Gruppen unter Steinen, Laub, Baumrinden oder Moos. Genau wie Säugetiere futtern sie sich zuvor eine ordentlich Schicht aus Fett und Zucker an, um gut über die Wintermonate zu kommen. Doch das warme Wetter hat sie noch einmal hervorgelockt. Sobald es kälter wird sollten sie aber von alleine wieder verschwinden.

Ist der Asiatische Marienkäfer gefährlich?

Die Antwort auf diese Frage lautete ganz klar: nein! Sie sind weder schädlich noch gefährlich, können aber nützliche Gartenhelfer sein. Denn sie verspeisen am liebsten Blattläuse. Hier kommt vor allem der Asiatische Marienkäfer ins Spiel. Er ist - anders als die einheimischen Marienkäfer - eine wahre Fressmaschine. "In Deutschland ist der Asiatische Marienkäfer schon weitgehend flächendeckend vertreten", erklärt der Biologe Heiko Vogel vom Jenaer Max-Planck-Institut für chemische Ökologie "express.de". Im Vergleich zu den rund 90 einheimischen Marienkäferarten in Deutschland hat er einige Vorteile: Er ist größer und robuster. Außerdem lebt er bevorzugt in Großstädten, wo er sich im Winter zu Schwärmen zusammenrottet und in eine Starre fällt.

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