Von news.de-Volontärin - Uhr

Umtausch, Reklamation, Gewährleistung: Kassenzettel, Garantie, Ware aus dem Netz, Gutscheine

Auch ein gut durchdachtes Geschenk kann mal daneben gehen. Bild: Fotolia_ Light Impression

6. Rückgabe ohne Kassenzettel

Auch wenn Sie Ihren Kassenzettel verlegt haben sollten, so ist eine Rückgabe auch ohne Beleg oder Originalverpackung möglich. Im Zweifelsfall kann der Kauf auch anhand des Kontoauszugs oder der Kreditkartenabrechnung belegt werden. Zur Not reicht auch eine Zeuge der beim Kauf anwesend war.

7. Garantie

Neben der gesetzlichen Gewährleistung geben viele Verkäufer außerdem noch eine zusätzliche Garantie. Diese bezieht sich auf Schäden, die im laufe des Gebrauchs entstehen können und ist eine freiwillige Leistung des Händlers oder Herstellers.

8. Geschenke aus dem Internet

Haben Sie Artikel von einem Internethändler oder einem Katalog, dann gelten besondere Regeln: Dort hat der Käufer zwei Wochen Zeit, einen Widerruf zu erklären, auch ohne Angabe eines Grundes. Der Widerruf erfolgt am besten schriftlich mittels eines Einschreibens mit Rückschein. Das Widerrufsrecht gilt aber nicht für alle Waren: Ausgenommen sind z.B. entsiegelte Datenträger (CDs, DVDs), frische Lebensmittel, Blumen, Eintrittskarten, gebuchte Reisen oder Hotelzimmer und Sonderanfertigungen (z.B. Kleidung).

9. Gutscheine

Für immer mehr Deutsche steht ein Gutschein als Geschenk ganz weit oben. Es gilt eine gesetzliche Verjährungsfrist von drei Jahren, die am Endes des Jahres der Ausstellung beginnt, es sei denn, der Händler legt eine auf dem Gutschein vermerkte Frist fest. Laut Rechtsprechung sind Fristen von unter einem Jahr in der Regel nicht hinzunehmen, eine eindeutige gesetzliche Regelung zur zeitlichen Befristung von Gutscheinen gibt es jedoch nicht.

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sba/gea/news.de

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