Von news.de-Volontärin - 26.12.2015, 07.00 Uhr

Umtausch, Reklamation, Gewährleistung: Doofes Weihnachts-Geschenk bekommen? Diese Rechte haben Sie beim Umtausch

T-Shirt zu groß, Parfüm riecht nicht gut, Hose passt nicht: Wem ein Geschenk nicht gefällt, der kann es umtauschen. Doch auch hierbei sollten einige Dinge beachtet werden. News.de erklärt die wichtigsten Fakten zum Thema Umtausch.

Auch ein gut durchdachtes Geschenk kann mal daneben gehen. Bild: Fotolia_ Light Impression

Hört die Rennerei denn nie auf? Jeder kennt es, bis kurz vor Weihnachten kaufen die meisten noch Geschenke ein - meist gestresst und auf die letzte Minute. Und auch nach dem Fest will der Stress nicht aufhören: Denn dann beginnt das große Tauschen der daneben gegangenen Geschenke! Doch hier die gute Nachricht! In Deutschland ist der Umtausch in der Regel kein Problem. Was Sie dennoch beachten sollten und wie Sie ungeliebte Artikel am schnellsten und einfachsten umtauschen können, erfahren Sie hier.

Geschenke umtauschen - 9 einfache Tipps

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Händler in den meisten Fällen die Ware problemlos zurücknehmen. Allerdings müssen die Händler nicht immer den Betrag in Form von Bargeld auszahlen, sondern kann den Kaufpreis auch problemlos in Form eines Gutscheins ausstellen. Doch lesen Sie doch einfach selbst...

1. Recht auf Umtausch

Allgemein gilt: Gekauft ist gekauft. Ist die Ware jedoch fehlerfrei, gibt es kein Recht auf Umtausch. Umtausch ist eine Frage der Kulanz des Händlers, es sei denn, er hat ein Umtauschrecht eingeräumt.

2. Nicht immer Geld zurück

Wie eingangs bereits beschrieben, kann bei Rücknahme von Ware auch ein Gutschein ausgestellt werden oder Ersatz durch einen anderen Artikel geleistet werden. Die Rückerstattung von Bargeld ist eher selten der Fall.

3. Vom Umtausch ausgeschlossen

Auch wenn der Händler ein Umtauschrecht einräumt, so gibt es dennoch vom Umtausch ausgeschlossene Waren: Artikel mit Gebrauchsspuren sowie Kosmetika und Lebensmittel, die aus hygienischen Gründen nicht zurückgenommen werden können. Oftmals ist auch reduzierte Ware vom Umtausch ausgeschlossen.

4. Genehmigung erforderlich: Wenn Kinder teure Geschenke kaufen

Kaufen Minderjährige ohne die Genehmigung der Eltern ein Geschenk, so ist der Kaufvertrag nichtig und kann von den Eltern rückgängig gemacht werden.

5. Gewährleistung bei Mängeln

Ist Ihre Ware mangelhaft, egal ob Sie die Artikel online, im Geschäft oder auf dem Weihnachtsmarkt erworben haben, so gilt eine gesetzliche Gewährleistung. Das bedeutet, dass der Verkäufer in diesem Zeitraum für die Mängel, die beim Kauf bereits vorhanden, aber nicht sichtbar waren, haftet. Bei einer solchen Reklamation hat der Käufer das Recht auf Nachbesserung. Scheitert eine Reparatur oder Ersatzlieferung, so kann der Käufer auch eine Minderung des Kaufpreises oder die Rückabwicklung des Kaufvertrages verlangen. Beim Kauf von gebrauchten Gegenständen kann vom Händler die Mängelhaftung vertraglich auf ein Jahr verkürzt werden.

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