21.07.2015, 14.56 Uhr

Brutale Tierquälerei in Thailand: Widerlich! Gefärbte Küken in Plastiktüten als Kinderspielzeug verkauft

Nicht nur Tierschützer dürften angesichts dieser Bilder empört aufschreien: Wie Schnappschüsse von Touristen zeigen, werden auf der Insel Koh Lanta in Thailand kleine Küken grell eingefärbt, in Plastikbeutel verpackt und als lebendiges Spielzeug für Kinder verkauft.

In Thailand werden grellbunt eingefärbte Küken in luftdichten Plastiktüten als lebendes Spielzeug für Kinder evrkauft. Bild: Screenshot twitter.com/1StephEldridge

Wer ist im Urlaub nicht schon mal schwach geworden und hat im Ferienort sinnfreien Nippes als Souvenir erstanden. Hier ein bunter Sombrero, da eine kitschige Schneekugel und vielleicht noch eine Wasserpfeife, die daheim im Regal verstaubt - in den Ferien locken zahlreiche Souvenirhändler mit Kitsch und Tand, um den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Doch all diese Souvenirs sind harmlos gegen das, was derzeit am Strand von Thailand angeboten wird.

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Lebendige Küken als buntes Kinderspielzeug verkauft

Wie die britische "Daily Mail" berichtet, werden auf der thailändischen Insel Koh Lanta lebende Küken als Souvenir angeboten. Wäre das nicht schon schlimm genug, wird den kleinen Vögeln zuvor das Gefieder in grellen Neonfarben eingefärbt. Vor allem an Kinder soll sich das widerliche Souvenirangebot richten, da die Küken als eine Art Spielzeug für die Jüngsten angesehen werden. In der Gluthitze Thailands werden die Küken in Plastik verpackt feilgeboten - doch da die Plastiktüten, in denen die Küken gefangen gehalten werden, luftdicht sind und weder Wasser noch Nahrung enthalten, leiden die Vögel horrende Höllenqualen.

VIDEO: Lebendige Küken als grellgefärbtes Kinderspielzeug verkauft
Video: YouTube.com/Enone11

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So leiden die gefärbten Küken als Ware in Thailand

Ein Thailand-Tourist hat die Tierquälerei in Thailand in einem Videoclip festgehalten. Darin ist ein pink gefärbtes Küken zu sehen, das auf der Ladefläche eines Trucks herumspringt, während andere, ähnlich gefärbte Artgenossen in einer luftdicht verschlossenen Plastiktüte leiden. Obwohl die jungen Vögel versuchen, sich unter Zuhilfenahme ihrer Schnäbel und Füße aus dem Plastikgefängnis zu befreien, haben sie keine Chance zu entkommen.

In Thailand ist die grausame Tierquälerei offenbar keine Seltenheit. In der Vergangenheit wurde bereits öffentlich angeprangert, dass junge Tiger ihren Müttern entrissen und zu Belustigungszwecken in Käfigen gehalten werden - Sängerin Beyoncé stand erst kürzlich im Kreuzfeuer der Kritik, als sie ihre Tochter Ivy Blue mit einer der Raubkatzen fotografieren ließ. Zudem steht die gängige asiatische Praxis, Hunde bei lebendigem Leib zu häuten und sie anschließend zu verspeisen, nicht nur bei Tierschützern in der Kritik.

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loc/news.de

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