29.09.2013, 11.20 Uhr

Miss World 2013: Nacktbilder, Bettszenen: So endeten die Siegerinnen

Der Titel als Miss World: Viele Gewinnerinnen wollen den Ruhm als Sprungbrett für eine große Filmkarriere nutzen. Oft gelingt das nicht. Die erfolgreichste Laufbahn mit einem Schönheitstitel schaffte ein Mann.

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Konfetti, Tränen, Glitzerkrönchen: Für Megan Young ist die Krönung zur Miss World die Sternstunde ihres bisherigen Lebens. Die 23 Jahre alte philippinische Filmstudentin und Hobbyschauspielerin will hoch hinaus, am liebsten nach Hollywood. Der Titel als offiziell schönste Frau der Welt kann da nicht schaden. Nur haben Schönheitskronen bislang nicht vielen Trägerinnen Ruhm beschert. Miss World 1977, die Schwedin Mary Stävin (56), brachte es zwar zum Bond-Girl. Und Jennifer Hosten (65), die 1970 für Grenada siegte, wurde immerhin auf einer Briefmarke verewigt. Aber die meisten der gut 60 Miss Worlds schafften es nicht in die hohen Promi-Sphären. Karriere wurde eher in der B-Filmszene gemacht - B wie Bollywood.

Die «Miss World»-Gewinnerinnen seit 2003
Schönheitswettbewerbe
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Für die meisten von Youngs indischen Vorgängerinnen war der Miss World-Titel das Ticket zur Filmkarriere: Priyanka Chopra (31) gewann 2000 und ist dort heute eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen. Ihre Vorgängerin, Yukta Mookhey (35), landete auch in Bollywood, kam aber zuletzt durch ihre Scheidung von einem Prinzen in die Klatschkolumnen der Regenbogenpresse. Auch Miss World 1997, die Inderin Diana Hayden (40), war in Bollywood erfolgreich.

Nacktfotos: ein No-Go für Titelträgerinnen

Für die beiden deutschen Miss Worlds war der Titel ebenfalls denkwürdig: Petra Schürmann (1933-2010) startete nach dem Sieg 1956 eine erfolgreiche Fernsehkarriere als Ansagerin und Moderatorin. Gabriela Brum (51) machte 1980 jedoch Skandal-Schlagzeilen: Sie trat nach 18 Stunden zurück - angeblich, weil ihr Freund den Ruhm nicht wollte. Gleichzeitig kursierten Gerüchte von Nacktfotos der Schönen - ein absolutes No-Go für Titelträgerinnen.

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Skandale sind keine Seltenheit: Miss World 1974, die Waliserin Helen Morgan, durfte ihren Sieg nur vier Tage genießen. Weil sie einen 18 Monate alten Sohn verschwiegen hatte, musste sie die Krone wieder abgeben. Miss World 1976, Cindy Breakspeare (58), bekleckerte sich nicht mit Ruhm, als Bilder von ihr im Bett mit Reggae-Legende Bob Marley um die Welt gingen.

Zwischen Briefmarke und Ehrenmedaille

In den letzten Jahren haben die Gewinnerinnen wenig Spuren in der Promiszene hinterlassen: Die Türkin Azra Akin (31) modelte nach ihrem Sieg 2002 für die Postkarte des Eurovisionswettbewerbs. Unnur Birna Vilhjálmsdóttir (29) aus Island gewann 2005 und trat in einem Werbespot für ein Geothermalbad auf. Kaiane Aldorino (27) aus Gibraltar siegte 2009, ihr Ruhm blieb aber auf den Felsen zwischen Marokko und Spanien begrenzt. Sie bekam eine Ehrenmedaille ihrer Heimat.

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Die größte Karriere mit einem Schönheitstitel schaffte wohl ein Mann: 1967 brachte es Arnold Schwarzenegger (68) als erfolgreichster Bodybuilder der Welt zum Mister Universum. Es folgte eine steile Hollywood-Karriere (Conan, Terminator) und schließlich die «Krönung»: 2003 zum Gouverneur von Kalifornien.

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rut/news.de/dpa

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