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Alkohol und Tabletten: Tödlicher Cocktail kostet 16-Jährigen das Leben

Ein 16-Jähriger aus der Nähe von Heidelberg hat die Karnevalszeit nicht überlebt. Der Jugendliche trank am Rosenmontag nicht nur zu viel Alkohol, er schluckte dazu auch morphinhaltige Medikamente. Er schwebte eine Woche lang in Lebensgefahr, nun ist er tot.

Der Junge hatte am Rosenmontag gemeinsam mit einer 19-Jährigen und einem 17 Jahre alten Freund bei einer Fastnachtsparty gefeiert und dann mit ihnen in Wiesloch bei Heidelberg übernachtet. Am Faschingsdienstag war er von einem Notarzt wiederbelebt und in eine Klinik gebracht worden. Er schwebte nach Polizeiangaben seitdem in Lebensgefahr, erholte sich jedoch nicht wieder.

Einer Freundin des Jungen gehe es unterdessen besser, teilte die Polizei in Heidelberg mit. Die 19-Jährige liegt nicht mehr im künstlichen Koma, wird aber nach wie vor auf der Intensivstation behandelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die jungen Leute den gesamten Abend über Alkohol getrunken und morphinhaltige Medikamente geschluckt. Erst am späten Dienstagnachmittag war der 17 Jahre alte Gastgeber aufgewacht, sein Freund und das Mädchen lagen leblos da.

Die Polizei konzentriert sich vor allem darauf, von wem die Jugendlichen die Tabletten bekommen hatten. Dabei sucht sie nach einem 18 bis 19 Jahre alten Mann, der als Pirat verkleidet war. Von ihm soll der 17-Jährige laut einem Bericht der Bild-Zeitung am Rande der Faschingsparty der Feuerwehr im katholischen Gemeindehaus die Tabletten erhalten haben.

Der Staatsanwaltschaft Heidelberg untersucht nun den Tod des Jugendlichen. Wann erste Ergebnisse der Obduktion zu erwarten sind, war zunächst offen. Auch die Ergebnisse zu den Blutproben der Jugendlichen standen noch aus.

mas