Von news.de-Volontär Eric Mittmann - 26.12.2016, 08.00 Uhr

"DOOM", Metallica und Co.: Das sind unsere Alben des Jahres 2016

Das Jahr neigt sich dem Ende und so wird es auch für uns Zeit, ein paar Dinge Revue passieren zu lassen. Ganz wichtig dabei: Die Alben des Jahres, bei denen wir uns ganz bewusst vom Mainstream abgewandt und unsere wirklichen Hits in den Fokus gestellt haben. Viel Spaß.

Was James Hetfield wohl zu unserer Liste sagen würde? Bild: dpa

2016 war ein schweres Jahr für die Musikgeschichte. Während wir noch den Tod von Motörhead-Legende Ian "Lemmy" Kilmister betrauerten, verließen auch David Bowie, Prince, Maurice White und zuletzt Leonard Cohen diesen Planeten, um hoffentlich an einem anderen Ort gemeinsam weiter zu musizieren. Es war jedoch auch im positiven Sinne ein äußerst ereignisreiches Jahr. Große Stars wie Beyoncé, Kanye West und Lady Gaga brachten neue Platten heraus und Musiker feierten dank TV-Überraschungen und Videospielen weltweiten Ruhm.

Vor allem letztere wollen wir in diesem Artikel ehren. Welche Alben uns in diesem Jahr in Erinnerung bleiben werden, erfahren Sie hier

Abseits von Beyoncé und Co.: Das sind unsere Alben des Jahres

S U R V I V E - "RR7349" und der "Stranger Things"-Soundtrack (Kyle Dixon und Michael Stein)

Bereits in unseren Netflix-Serien 2016 haben wir "Stranger Things" in den höchsten Tönen gelobt. Das liegt zum einen natürlich an der insgesamt hohen Qualität des Überraschungs-Hits, zu einem großen Teil ist dies jedoch auch dem genialen Soundtrack der Komponisten Kyle Dixon und Michael Stein zu verdanken.

Und auch in diesem Zusammenhang sind wir "Stranger Things" zu Dank verpflichtet, brachte uns die Serie doch ein großartiges Stück Musik in diesem Jahr näher. Denn Kyle Dixon und Michael Stein sind nicht nur Serien-Komponisten, sie sind auch Mitglieder der Band S U R V I V E, die in diesem Jahr ihr neues Album "RR7349" veröffentlichte. Während Dixon und Stein für "Stranger Things" vor allem auf verträumt-kindliche Klänge setzten, erlauben sich S U R V I V E auch Ausflüge in deutlich treibendere und düsterere Gefilde. Wer auf den Synth-Pop und Industrial der 80er steht, wird hier auf jeden Fall seine Freude haben.

Metallica - "Hardwired... To Self-Destruct"

Es war DIE Sensation für Musik-Fans, als Metallica im August mit "Hardwired" eine neue Single veröffentlichten und nach acht Jahren endlich ein neues Album ankündigten. Danach ging alles überraschend schnell: Im Oktober veröffentlichten die Könige des Metal "Hardwired... To Self-Destruct", hinzu kamen gleich am Release-Tag ein Musik-Video pro Song und seitdem touren die Herren durch TV-Shows und andere Formate, um das Album zu promoten.

Was lässt sich nun über "Hardwired..." sagen? Natürlich kann man von den Alt-Rockern um James Hetfield, Lars Ulrich & Co. keine Meilensteine á la "Master of Puppets" oder "One" mehr erwarten. Dennoch hat das Album trotz einiger länger seine guten Momente und ist uns, vor allem weil wohl kein Album von uns mehr besprochen wurde, mit guten Erinnerungen im Gedächtnis geblieben. Einen Hör-Versuch ist "Hardwired..." allemal wert - und wenn es nur für den grandios oldschooligen Titelsong ist, denn der ist wirklich, wirklich gut!

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