Das neuartige Coronavirus hält die ganze Welt in Atem. Auch in Deutschland erkranken weiterhin immer mehr Menschen an Covid-19. Alle aktuellen Entwicklungen zur Corona-Krise sowie aktuelle Zahlen, lesen Sie in unserem Schlagzeilen-Ticker.

mehr »
05.09.2016, 06.28 Uhr

Freddie Mercury wäre heute 70 Jahre alt: Freddie Mercurys große Liebe starb auch an AIDS

Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

In dieser Zeit war der Queen-Sänger eng mit Schauspielerin Barbara Valentin (1940-2002) befreundet, mit der er zeitweise zusammenwohnte. Auf dem Textblatt des teils in München entstandenen Soloalbums "Mr. Bad Guy" (1985) dankte er Valentin für ihre "großen Brüste und schlechtes Benehmen". Einige Zeit war er mit dem Gastronom Winfried Kirchberger liiert - seine damalige "große Liebe", wie Zeitzeugen einhellig berichten. Kirchberger nahm Mercurys Schicksal vorweg: Ende der 1980er starb er an AIDS.

Freddie Mercury mit Lady Di in der Schwulenbar

Die vielleicht beste Anekdote aus Freddie Mercurys Leben wurde erst vor wenigen Jahren bekannt: Ende der 1980er zog der Sänger mit niemand Geringerem als Prinzessin Diana (1961-1997) um die Häuser, berichtete Komikerin Cleo Rocos (54) in ihrer Autobiografie. Damit die royale Berühmtheit einen unbeschwerten Abend mit Mercury, Rocos und ihrem Comedy-Kollegen Kenny Everett (1944-1995) verbringen konnte, wurde die Prinzessin kurzerhand verkleidet:

Armeejacke, Ledermütze und ein Paar von Mercurys Sonnenbrillen, und schon ging Diana als jungenhaftes Männer-Model durch. In diesem Outfit ging es dann in die Royal Vauxhall Tavern, einem beliebten Treff der Londoner Schwulenszene. Dort zogen Mercury und die beiden TV-Stars alle Blicke auf sich, während Lady Di völlig unbehelligt die Getränke bestellte. Diana soll von dem Incognito-Abenteuer begeistert gewesen sein. "Sie sah aus wie ein hübscher junger Mann", erinnerte sich Rocos.

FOTOS: Queen-Sänger im Porträt So haben Sie Freddie Mercury noch nicht gesehen
zurück Weiter So haben Sie Freddie Mercury noch nicht gesehen (Foto) Foto: Richard Young/Knesebeck Verlag/spot on news Kamera

AIDS-Krankheit und Tod von Freddie Mercury

Wann genau Mercury sich mit dem HI-Virus ansteckte, ist unklar. In der Klatschpresse wurde seit 1986 regelmäßig über eine Erkrankung spekuliert, zumal Mercury bei seinen letzten öffentlichen Auftritten sichtlich angeschlagen wirkte. Offiziell gab Mercury seine Krankheit erst einen Tag vor seinem Tod mit einem schriftlichen Statement bekannt:

"Die Zeit ist nun gekommen, dass meine Freunde und Fans auf der ganzen Welt die Wahrheit erfahren. Ich hoffe, dass sie mich, meine Ärzte und alle, die auf der Welt gegen diese schreckliche Krankheit kämpfen, unterstützen", hieß es darin. Mercury selbst hatte den Kampf da jedoch schon aufgegeben. Der einst so vitale Showstar war am Ende zu schwach, um sein Bett zu verlassen und begann zu erblinden. In diesem Zustand entschied er sich, seine Medikamente abzusetzen, um seinen Tod zu beschleunigen. Am 24. November 1991 schloss Freddie Mercury für immer die Augen.

Freddie Mercurys unbekannte letzte Ruhestätte

Drei Tage später wurde seine Leiche nach zoroastrischem Ritus verbrannt. Seinen letzten Wünschen gemäß kümmerte sich Mary Austin um die Bestattung seiner Asche. Wo Mercurys letzte Ruhestätte liegt oder auch nur, ob die Urne irgendwo begraben ist oder seine Asche verstreut wurde, ist bis heute geheim. Zur Pilgerstätte der Mercury-Jünger wurde dafür sein Londoner Anwesen. Dessen äußere Mauern sind mit Graffiti und Briefen seiner Fans bedeckt und zeigen deutlich, dass Freddie Mercury immer noch unvergessen ist.

Sehen Sie Queen mit ihrem Mega-Hit "Bohemian Rhapsody" auf Clipfish.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

ans/jat/news.de/spot on news

  • Seite:
  • 1
  • 2
Empfehlungen für den news.de-Leser