Von news.de-Volontär Eric Mittmann - 04.11.2015, 16.15 Uhr

"Need for Speed" im Test: Lesen Sie weiter: Fahrgefühl und Mehspieler - Die Stärken von "Need for Speed"

Morgen erscheint das neue "Need for Speed". Wie gut das Spiel wirklich ist, sagt Ihnen unser Test. Bild: EA Presseservice

Glücklicherweise war Storytelling noch nie das tragende Element eines "Need for Speed"-Spiels. Geht es dagegen raus auf die Straße, wird schnell klar, wo diese liegen. Da wäre zum einen das Fahrgefühl, das auch im 23. Ableger der Videospiel-Reihe überragend ist. Die Steuerung der verschiedenen fahrbaren Untersätze fällt angenehm leicht aus und sollte das Kurven- oder Bremsverhalten doch mal nicht behagen, lässt sich dies ganz einfach in der eigenen Garage beheben.

Diese fungiert während des gesamten Spiels als Hauptquartier, Werkstatt und Umschlagplatz für neue Fahrzeuge. Um letztere freizuschalten und zu erwerben, muss man an sogenannten Events teilnehmen und seine eigene Reputation (dargestellt durch "Rep-Punkte") verbessern. Das angenehm minimalistische Levelsystem fällt dabei überraschend einfach aus. Es gibt für so ziemlich jede Aktion im Spiel eine Belohnung und man wechselt schnell von Mazda- oder Ford-Modellen zu einem Porsche oder BMW. Hinzu kommen die üblichen Leistungstuning von Bremsen über Motorblöcke bis hin zu Nitro-Einspritzungen.

Die Garage fungiert in "Need for Speed" als Hauptquartier, Werkstatt und Umschlagplatz für neue Wagen. Bild: EA Presseservice

Schwierigkeitsgrad und Multiplayer: Ist das jetzt ein Bot oder bin ich im Multiplayer?

Der Schwierigkeitsgrad lässt sich ohne weiteres als einsteigerfreundlich bezeichnen. Zwar hatten wir anfangs noch unsere kleinen Probleme aufgrund nicht vorhandener Fahrskills, hat man jedoch seine ersten Runden durch Ventura Bay gedreht, ist es auch schon wieder vorbei mit den großen Crashs und Pannen.

Das absolute Sahnehäubchen bildet die Online-Einbindung. Zwar bedarf das Spiel selbst im Einzelspielmodus einer permanenten Internetverbindung, der Übergang zwischen Solo- und Mehrspielerkampagne verläuft dadurch jedoch absolut flüssig und man vergisst schnell, ob man nun gegen einen Gegenspieler oder computergesteuerte Bots antritt. Während unseres Tests kam es zudem dazu, dass die Verbindung zum Server unterbrochen wurde, wodurch das Spiel umgehend in den Startbildschirm wechselte. Da solcherlei Probleme zum Release eines neuen Spiels nun aber schon beinahe zum guten Ton gehören, wollen wir dies mal nicht in die Kritik einließen lassen.

Zusammen mit Freunden Ventura Bay erkunden: Dank des Multiplayers von "Need for Speed" kein Problem. Bild: EA Presseservice

Fazit

Coolen Wagen, adrenalingeladene Rennen und eine wunderschöne Umgebung: EAs Reboot der bekannten "Need for Speed"-Reihe setzt vor allem auf alte Stärken und macht gerade deshalb alles richtig. Hinzu kommt der hervorragende Mehrspieler-Modus, durch den das Spiel angenehm modern wirkt. Einzig die schwache Geschichte lässt das Spiel etwas am großen Wow-Effekt vorbeischlittern - Sobald man jedoch mit seinem Wagen über die virtuellen Autobahnen von Ventura Bay rast, ist diese glücklicherweise schnell vergessen.

Fakten zum Spiel

Titel: Need for Speed
Erscheinungstermin: 05. November 2015
Erscheint für: PS4 und XBoxOne
Preis: circa 60 Euro
FSK: ab 12 Jahre

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mie/news.de

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