Von news.de-Redakteurin Franziska Obst - 21.12.2014, 08.00 Uhr

Girlgroup Pritz aus Südkorea: Das steckt wirklich hinter den Nazi-Armbinden

Schenkt man dem Management Glauben, habe man sich von Verkehrszeichen inspirieren lassen. Eben jene Schilder, auf denen die schwarze Zahl auf weißem Grund und mit roter Umrandung die Höchstgeschwindigkeit angibt. «Die Pfeile weisen in alle vier Richtungen. Das soll symbolisieren, dass die Zukunft der vier Mädchen kein Limit kennt», heißt es im offiziellen PR-Statement der Girlgroup.

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Das Netz diskutiert: Verwerfliche Nazi-Ästhetik perfide PR-Strategie!

Die Netzgemeinde ist sich allerdings sicher: Die Nazi-Ästhetik sollte die Karriere definitiv ankurbeln. Wie ein Lauffeuer verbreiteten sich die Bilder der schwarz gekleideten Sängerinnen mit Unschuldsmiene und roter Nazi-Armbinde auf den sozialen Netzwerken. Der Tenor war stets der gleiche: Ist das euer Ernst? Ausgeklügelte PR-Strategie! Ab mit den Armbinden!

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Warum wurden die Pritz-Outfits nachträglich geändert?

Zudem bricht die Aussage des Managements unter folgendem Gesichtspunkt zusammen: Am 2. November 2014 zeigten sich Hana, Yuna, Ari und Shua zum ersten mal in den fragwürdigen Nazi-Outfits. Einen ähnlichen Auftritt, allerdings ohne die Kostümierung, absolvierten sie bereits am 25. Oktober. Warum wurden die Outfits also geändert, wenn nicht der Bekanntheit wegen?

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bua/news.de

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