Von news.de-Redakteur Ullrich Kroemer - 05.02.2014, 11.20 Uhr

Grausame Schumi-Satire: Seite 2: «Wer bitte druckt so einen Schwachsinn?» - So reagiert Niki Lauda

«Wer bitte druckt so einen Schwachsinn?» - So reagiert Niki Lauda

Niki Lauda ist schockiert. Der österreichischen Zeitung «Heute» sagte der Ex-Weltmeister: «Das Cover ist eine bodenlose Frechheit, absolut indiskutabel und völlig pietätlos. Wer bitte druckt so einen Schwachsinn?» Wie das Schumacher-Lager wird wohl auch Lauda klagen. Doch die Gleichung der «Titanic» ist einfach: Je geharnischter die Kritik am Titelbild, desto mehr Aufmerksamkeit, desto mehr Publicity und verkaufte Auflage. Dafür nimmt das Blatt auch ein paar Prozesse in Kauf.

Die Ereignisse um den tragischen Schumacher-Unfall
Formel-1-Legende Michael Schumacher im Koma
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In einer Pressemitteilung spottet das Blatt weiter: «Die Kritik von Herrn Lauda macht uns betroffen», schreibt «Titanic»-Chefredakteur Tim Wolff. «Immerhin gelang es uns, als erstes Boulevardmedium noch vor ‹Bild›, ‹Bunte› und der ‹Tagesschau› ein Foto des verunfallten Nationalhelden Michael Schumacher zu veröffentlichen.»

FOTOS: Schumi im Koma Bangen um Michael Schumacher
zurück Weiter Endlich! Am 16. Juni 2014, Nach fünfeinhalb Monaten im künstlichen Koma, gibt Schumi-Managerin Sabine Kehm die ermutigende Nachricht bekannt: Michael Schumacher ist wach und wurde in einer Schweizer Klinik verlegt, um an der Rehabilitation zu arbeiten. (Foto) Foto: Marcus Brandt/dpa Kamera

Und: «Wir haben unter Einhaltung der üblichen journalistischen Moralstandards einen Investigativ-Reporter als Krankenschwester verkleidet und in die Grenobler Klinik geschickt. Sollte es dabei zu einer tragischen Verwechslung mit einem anderen prominenten Crashpiloten gekommen sein, bedauern wir das ein bisschen.»

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