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Blaulichtreport für Mönchengladbach, 13.05.2022: Zwei 28-Jährige leisten erheblichen Widerstand bei vorläufiger Festnahme

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Aktuelle Polizeimeldung: Diebstahl Bild: Adobe Stock / Robert Kneschke

Zwei 28-Jährige leisten erheblichen Widerstand bei vorläufiger Festnahme

Mönchengladbach (ots) -

Am Donnerstagmorgen, 12. Mai, konnten zwei 28-jährige Mönchengladbacher vorläufig festgenommen werden, die im dringenden Tatverdacht stehen, in der Vergangenheit gemeinsam mehrere schwere Diebstähle begangen zu haben.

Ein Streifenwagenteam begab sich gegen 10.10 Uhr auf den Weg zur Dahlener Heide. Eine Zeugin hatte dort eine verdächtige Person gemeldet, die offensichtlich versuchte, sich Zutritt zu einem Einfamilienhaus zu verschaffen. Beim Eintreffen der Beamten gaben weitere Zeugen Hinweise, die auf insgesamt zwei verdächtige Personen mit Fahrrädern schließen ließen.

Im Verlauf der Fahndung konnte einer der Verdächtigen am Nordpark angetroffen werden. Auf Ansprache reagierte er extrem aggressiv, so dass die Beamten ihm Handfesseln anlegen mussten. Bei der Durchsuchung fanden sie Diebesgut; unter anderem Schmuck und Bargeld. Das mitgeführte Fahrrad stellte sich als gestohlen heraus.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits häufiger mit gleichgelagerten Delikten polizeilich in Erscheinung getreten ist. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Im Streifenwagen auf dem Weg zum Polizeigewahrsam zeigte sich der 28-Jährige weiterhin aggressiv gegenüber den Beamten. Unter anderem trat und spuckte er nach ihnen. Im Gewahrsam entnahm ihm ein Amtsarzt Blutproben. Der Mann wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt und am nächsten Tag mangels Haftgründen entlassen.

Gegen ihn wird wegen besonders schweren Fall des Diebstahls, tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Hausfriedensbruch ermittelt.

Die von Zeugen an der Dahlener Heide benannte zweite verdächtige Person konnte gegen 11.30 Uhr am Konrad-Zuse-Ring angetroffen werden. Der 28-Jährige konnte ebenfalls mit zuvor begangenen Diebstahldelikten in Verbindung gebracht werden und wurde vorläufig festgenommen. Sowohl bei der Ansprache, als auch bei der vorläufigen Festnahme leistete der Mann erheblichen körperlichen Widerstand. Er versuchte einen Beamten zu beißen und spuckte immer wieder in Richtung der Polizisten. Außerdem beleidigte er sie fortwährend. Im Polizeigewahrsam entnahm ihm ein Amtsarzt Blutproben.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Beruhigung wurde der Mann am nächsten Tag mangels Haftgründen entlassen. Gegen ihn wird unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und vorsätzlicher einfacher Körperverletzung ermittelt. (cr)

Diese Meldung wurde am 13.05.2022, 05:14 Uhr durch die Polizei Mönchengladbach übermittelt.

Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Rhein-Kreis Neuss

Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2020 insgesamt 797 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 16,7% davon blieben versuchte Straftaten. In 20 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 4 Fällen auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 77,4%. Von insgesamt 836 Tatverdächtigen konnten 720 Männer und 116 Frauen identifiziert werden. 33% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21311
21 bis 2584
25 bis 3094
30 bis 40139
40 bis 5099
50 bis 6075
über 6034

Im Jahr 2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 753 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Rhein-Kreis Neuss, die Aufklärungsquote lag bei 78,6%.

Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.

Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Rhein-Kreis Neuss

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) wurden im Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2020 insgesamt 670 Straftaten im Zusammenhang mit Wohnungseinbruchdiebstahl erfasst, dabei blieb es in 48,1% der Fälle bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote lag 2020 bei 10,6%. Unter den insgesamt 82 Tatverdächtigen befanden sich 10 Frauen und 72 Männer. 56,1% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 2128
21 bis 2513
25 bis 305
30 bis 4022
40 bis 5013
50 bis 601
über 600

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 749 erfasste Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl im Rhein-Kreis Neuss bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 12,4%.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de