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Blaulichtreport für Köln/Hürth, 13.05.2022: Kein Bagatelldelikt: Bundespolizei ermittelt nach Steinwürfen auf Züge

Unfall in Köln/Hürth aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Bundespolizeidirektion Sankt.

Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Kein Bagatelldelikt: Bundespolizei ermittelt nach Steinwürfen auf Züge

Köln/Hürth (ots) -

Gleich zwei Züge bewarfen Unbekannte am Donnerstag (12. Mai) auf der Zugstrecke Köln Richtung Euskirchen, auf Höhe der Ortslage Hürth-Kalscheuren. An jedem Zug wurde hierbei jeweils eine Scheibe beschädigt. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht Zeugen.

Gestern gegen 17:00 Uhr bewarfen Unbekannte auf der Bahnstrecke 2630 (Köln-Bingen) im Abschnitt Köln - Hürth zwei Züge mit Steinen. Erst die Regionalbahn 24 und kurz darauf der Regionalexpress 22, beide mit Fahrtrichtung Euskirchen, wurden getroffen und jeweils eine Fensterscheibe beschädigt. Die betroffenen Züge wurden anschließend zur Abstellung und Reparatur nach Euskirchen gefahren, die genaue Schadenshöhe wird derzeit noch von einem Fachdienst der Deutschen Bahn AG ermittelt.Da der Triebfahrzeugführer der zweiten Bahn Personen meldete, die sich hinter der Schallschutzmauer verstecken sollten, leitete die Bundespolizei sofortige Fahndungsmaßnahmen ein. Auch ein Polizeihubschrauber überflog den Einsatzraum, Tatverdächtige konnten jedoch nicht mehr festgestellt werden. Die Ermittlungen dauern an.

In diesem Zusammenhang fragt die Bundespolizei:

  • Haben Sie Personen oder Personengruppen bemerkt, die sich zu der Tatzeit im Bereich der Schallschutzmauer zwischen Köln Zollstock und Hürth-Kalscheuren aufgehalten haben?
  • Sind Ihnen unabhängig von dem genannten Tatzeitraum Personen oder Personengruppen aufgefallen, die sich in diesem Bereich aufhalten?
  • Können Sie Angaben zu vermutlichen Steinwürfen in diesem Bereich machen?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 / 6 888 000 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Diese Meldung wurde am 13.05.2022, 05:12 Uhr durch die Bundespolizeidirektion Sankt übermittelt.

Kriminalstatistik zu Straftaten der Kategorie Raubüberfälle in Wohnungen im Kreis Köln

2020 wurden durch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) im Kreis Köln 59 Straftaten der Kategorie Raubüberfälle in Wohnungen verzeichnet. Die Aufklärungsquote lag hier bei 72,9%. In 20,3% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Unter den insgesamt 51 Tatverdächtigen befanden sich 45 Männer und 6 Frauen. 60,8% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 217
21 bis 2510
25 bis 305
30 bis 4017
40 bis 509
50 bis 603
über 600

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 63 erfasste Fälle von Raubüberfällen im Kreis Köln bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 74,6%.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2020 von insgesamt 54.250 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 430 Todesopfer und 66.680 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de