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Polizeiticker für Kiel, 13.05.2022: 220513.1 Kiel: Falsche Polizisten betrügen Ehepaar - die Kriminalpolizei sucht Zeugen

Diebstahl in Kiel aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Polizeidirektion Kiel.

Aktuelle Polizeimeldung: Diebstahl Bild: Adobe Stock / Robert Kneschke

220513.1 Kiel: Falsche Polizisten betrügen Ehepaar - die Kriminalpolizei sucht Zeugen

Kiel (ots) -

Gestern Abend erbeuteten angebliche Polizisten Wertgegenstände und einen dreistelligen Bargeldbetrag von einem Ehepaar aus dem Kieler Stadtteil Blücherplatz. Die Kriminalpolizei Kiel sucht Zeuginnen und Zeugen und warnt vor derartigen Betrugstaten.

Am 12.05.2022, gegen 20:00 Uhr, sei die 81 Jahre alte Ehefrau von einem angeblichen Beamten der Kriminalpolizei Kiel angerufen worden. Dieser habe ihr mittgeteilt, dass in der Nähe Einbrecher festgenommen worden wären und man nunmehr ihr Geld in Sicherheit bringen müsse. Die Täter seien dabei so überzeugend vorgegangen, dass die 81-Jährige Wertgegenstände und einen dreistelligen Bargeldbetrag in einem weißen Stoffbeutel vor ihrer Haustür deponiert hätte, damit diese von den angeblichen Polizisten gesichert werden könnten.

Die Beamtinnen und Beamten des Kommissariats 12 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs und der Amtsanmaßung übernommen.

Wer Angaben zur Tat, zu den Tätern, oder anderen auffälligen Beobachtungen insbesondere im Bereich der Kleiststraße, Bülowstraße, Scharnhorststraße und Blücherstraße in diesem Zusammenhang machen kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Kiel unter 0431 / 160 3333 in Verbindung zu setzen.

Die Ermittlerinnen und Ermittler warnen auch vor vermehrten Schock- oder Betrugsanrufen zur Nachtzeit oder in den frühen Morgenstunden und geben erneut Hinweise zum Umgang mit derartigen Anrufen:

  • Die Polizei nimmt kein Bargeld oder Wertgegenstände zur Sicherung oder Überprüfung entgegen. Sie nimmt auch kein Bargeld an, damit Angehörige einer Haftstrafe entgehen.

  • Die Täter, die sich als Polizeibeamte am Telefon oder vor Ihrer Haustür mit einem solchen Anliegen an Sie wenden, gehen in der Regel hochprofessionell vor und verwickeln Sie in lange Gespräche, zum Teil mit unterschiedlichen Gesprächspartnern.

  • In einigen Fällen wurden die Angerufenen schon zur Verschwiegenheit verpflichtet und der Anrufer drohte mit strafprozessualen Maßnahmen, falls der Angerufene mit Dritten über den Vorfall sprechen würde.

  • Lassen Sie sich von diesen Personen nicht unter Druck setzen oder einschüchtern und nehmen Sie umgehend Kontakt zu Ihrer Polizei auf. Beenden Sie dazu eigenhändig das Gespräch und wählen selbst die 110.

  • Seien Sie misstrauisch, wenn vermeintliche Angehörige kurzfristig Geld für den Kauf eines Autos, eines Hauses oder Ähnlichem von Ihnen benötigen und das Geld wohlmöglich an vermeintliche Freunde ausgehändigt werden soll. Beenden Sie auch hier das Gespräch eigenhändig und rufen Ihre Angehörigen unter der Ihnen bekannten Rufnummer zurück.

  • Fragen Sie sich bei Gewinnversprechen, ob Sie tatsächlich an einem Preisausschreiben teilgenommen haben. Gehen Sie nicht in Vorleistung, um Gewinne zu erhalten.

  • Prüfen Sie, ob ein Eintrag in Telefonbüchern oder Online-Telefondatenbanken wirklich nötig ist. Kürzen Sie Ihre Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben ab.

  • Weitere Präventionshinweise zu diesem und weiteren Themen finden sich auf der Internetpräsenz der Landespolizei Schleswig-Holstein: https://t1p.de/pbef

Magnus Gille

Diese Meldung wurde am 13.05.2022, 05:11 Uhr durch die Polizeidirektion Kiel übermittelt.

Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) wurden im Kreis Rendsburg-Eckernförde im Jahr 2020 insgesamt 304 Straftaten im Zusammenhang mit Wohnungseinbruchdiebstahl erfasst, dabei blieb es in 48% der Fälle bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote lag 2020 bei 14,8%. Unter den insgesamt 54 Tatverdächtigen befanden sich 6 Frauen und 48 Männer. 48,1% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 2116
21 bis 257
25 bis 308
30 bis 4014
40 bis 508
50 bis 601
über 600

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 392 erfasste Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Rendsburg-Eckernförde bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 16,3%.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de