Uhr

Polizeimeldungen für Grevenbroich, 14.01.2022: Erasmus-Gymnasium nach Brandalarm geräumt / Lange Suche nach Alarmursache, keine Verletzten, Paralleleinsatz fordert weitere Kräfte

Autounfall in Grevenbroich aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Feuerwehr Grevenbroich.

Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Erasmus-Gymnasium nach Brandalarm geräumt / Lange Suche nach Alarmursache, keine Verletzten, Paralleleinsatz fordert weitere Kräfte

Grevenbroich (ots) -

(FW Grevenbroich) Zwei knapp zeitversetzte Alarme forderten am Freitagmittag (14.1.) die Kräfte der Grevenbroicher Feuerwehr. Zunächst hatten Anrufer gegen 12:15 Uhr per Notruf die Kreisleitstelle informiert, dass im Gebäude des Erasmus-Gymnasiums an der Röntgenstraße ein Brandalarm ausgelöst worden sei. Wegen des hohen Schadenspotenzials entsandte die Leitstelle die Kräfte der hauptamtlichen Wache und drei ehrenamtliche Löscheinheiten sowie mehrere Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes zur Schule in der Grevenbroicher Innenstadt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr, nur wenige Minuten nach dem Alarm, war das Gebäude bereits geräumt. Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte befanden sich auf Sammelplätzen im Freien. Eine Rauchentwicklung oder gar ein Feuer waren nicht festzustellen, wohl aber der durchdringende Räumungsalarm in der Schule deutlich zu hören. Im Tableau der Brandmeldeanlage der Schule wurde dennoch keine Auslösung eines Rauchmelders angezeigt.

Daraufhin ließ der Einsatzleiter durch mehrere Trupps sämtliche Räume in allen Etagen des Gebäudes kontrollieren. Nach längerer Suche fanden Kräfte schließlich einen ausgelösten Druckknopfmelder, über den der Alarm vermutlich manuell ausgelöst worden war. Ein Brandherd oder eine andere Ursache für den Alarm waren hingegen nicht zu finden. Während der Erkundung durch die Feuerwehr im Gebäude, sichteten Kräfte des Rettungsdienstes die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal. Alle blieben unverletzt.

Nach rund einer Dreiviertelstunde, als alle Risiken ausgeschlossen waren, konnten die Evakuierten das Gymnasium wieder betreten und den Unterricht fortsetzen. Gegen 13:10 war der Einsatz an der Schule für die Kräfte des Hauptamtes sowie der Löscheinheiten aus Stadtmitte, Wevelinghoven und Gustorf beendet.

Noch während die Erkundung in der Schule lief, hatten Autofahrer der Leitstelle eine Ölspur gemeldet, die sich vom Grevenbroicher Ortsteil Barrenstein in Richtung der Bundesstraße 59 erstrecken sollte. Um die Situation zu erkunden und mögliche Unfall- oder Umweltgefahren zu entschärfen, alarmierten die Leitstellenbeamten daraufhin zusätzlich die ehrenamtliche Löscheinheit aus Frimmersdorf/Neurath nach Barrenstein.

Die Ehrenamtler kontrollierten die Ausdehnung, entschärften die auf der Muchhausener Straße und dem Barrensteiner Weg verlaufende Ölspur mit Bindemittel und stellten so die Verkehrssicherheit so wieder her. Gegen 13:30 Uhr war auch dieser Einsatz beendet. Ein Verursacher war nicht festzustellen.

Diese Meldung wurde am 14.01.2022, 01:17 Uhr durch die Feuerwehr Grevenbroich übermittelt.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2020 von insgesamt 54.250 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 430 Todesopfer und 66.680 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

Brände und Brandstiftung im Jahr 2020 in Deutschland

Im Jahr 2020 wurden in Deutschland laut polizeilicher Erfassung 20.735 Fälle von Brandstiftung bzw. Herbeiführen einer Brandgefahr registriert. Laut Brandschutzstatistik werden außerdem jährlich etwa 200.000 Wohnungsbrände erfasst. Das bedeutet, dass sich alle zwei Minuten irgendwo ein Brand entzündet. Jedes Jahr sterben rund 600 Menschen in Deutschland bei Wohnungsbränden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

roj/news.de