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Polizeimeldungen für Rhein-Kreis Neuss, 14.01.2022: Unsere Kinder für den Schulweg stärken

Unfall in Rhein-Kreis Neuss aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis.

Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Unsere Kinder für den Schulweg stärken

Rhein-Kreis Neuss (ots) -

Das Ziel sollte sein, die Kinder bestmöglich vorzubereiten, damit sie ihren Schulweg selbständig und sicher bewältigen können. Deshalb empfiehlt die Polizei im Rhein-Kreis Neuss: Bei der Wahl des Weges sollten kleine Umwege zu Gunsten der Sicherheit in Kauf genommen werden, um zum Beispiel eine stark befahrene Straße an einer Fußgängerampel zu überqueren. Gerade derzeit ist es beim Schulbeginn noch dunkel, daher ruft die Polizei zur Sichtbarkeit auf! Helle Kleidung und Reflektoren können in der Dunkelheit von Kraftfahrern bereits in 140 Metern Entfernung erkannt werden, so dass der möglicherweise nötige Bremsweg lang genug ist.Die richtige Mischung aus Selbstständigkeit und Sicherheit zu finden, ist für manche Eltern nicht leicht, und die Entscheidung kann den Erziehungsberechtigten niemand abnehmen, zumal die Gefahren des Straßenverkehrs sicherlich beängstigend sind. Trotzdem sollten die Kinder lernen, Geräusche sowie Distanzen im Straßenverkehr eigenständig einschätzen zu können. Fahren Sie daher ihr Kind nur in Ausnahmefällen zur Schule. Parken Sie weit abgesetzt vom Gebäude, das Halten und Parken unmittelbar vor der Schule verursacht Gefahrenstellen für andere Kinder! Geben Sie ihrem Kind die Chance, selbstständig zu werden, indem es zu Fuß zur Schule geht oder mit dem Bus fährt. An alle Kraftfahrer richtet die Kreispolizei die Bitte: Fahren Sie stets vorausschauend und, insbesondere im Bereich von Schulwegen, bremsbereit.Doch neben den Gefahren, die der Straßenverkehr so mit sich bringen kann, befürchten Eltern, dass das Kind auf dem Schulweg von Fremden angesprochen wird. Viele stellen sich die Frage: Wie reagiert mein Kind? Wie kann ich es denn auf solche Situationen vorbereiten?Eltern, die in Sorge sind, sind für Nachrichten solcher Art sehr empfänglich - wer wäre es nicht, wenn er sich Sicherheit für sein Kind wünscht - und teilen und verbreiten diese, damit auch andere davon erfahren. Es ist jedoch wichtig, dass sich die Eltern oder Lehrerinnen und Lehrer unmittelbar an die Polizei wenden, wenn der Verdacht besteht, dass ein Kind von einem Fremden auf verdächtige Art und Weise angesprochen wurde. Die Polizei wird in diesen Fällen aktiv und geht den Hinweisen nach.Doch was kann man als Eltern tun, um das Kind stark zu machen?- Sprechen Sie mit Ihrem Kind klare Verhaltensregeln ab, haben Sie ein offenes Ohr für Unsicherheiten oder Ängste. Machen Sie ihm klar: Es darf "Nein!" sagen, wenn ein fremder Erwachsener ihm zu nahe kommt. Kinder haben Rechte. Nein zu sagen gehört dazu.- Machen Sie mit Ihrem Kind aus, welchen Schulweg es nimmt. Vielleicht zeigen Sie ihm Geschäfte, in die es im Notfall laufen kann.- Vereinbaren Sie mit anderen Eltern genau, wer Ihr Kind aus Schule oder Kindergarten abholen darf. Ihr Kind sollte wissen, dass es nur mit diesem - möglichst kleinen - Personenkreis mitgehen oder mitfahren darf - ohne Ausnahme!- Lassen Sie ihr Kind mit Freunden oder Klassenkameraden zusammen zur Schule gehen und immer den gleichen Weg benutzen.Weitere Infos zu diesem Thema erfahren Sie bei der Kriminalhauptkommissarin Alexandra Krupp (Rufnummer 02131 300-25521) und auf der Internetseite der Polizei: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/verdaechtiges-ansprechen-von-kindern-1

Nur Übung macht den Meister. Kinder brauchen, wie Erwachsene, einige Zeit, damit eine gewisse Routine einkehrt. Ein eigens gemeisterter Schulweg ist ein Erfolgserlebnis und stärkt die Kinder für weitere Herausforderung sowie das richtige Einschätzungsvermögen auf den Straßen.

Diese Meldung wurde am 14.01.2022, 01:08 Uhr durch die Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis übermittelt.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2020 von insgesamt 54.250 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 430 Todesopfer und 66.680 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de