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Blaulichtreport für Dortmund - Hemer, 14.01.2022: Mann ohne Maske versucht zu flüchten und greift dann Bundespolizisten an

Gewaltdelikt in Dortmund - Hemer aktuell: Was ist heute passiert? Die Bundespolizeidirektion Sankt informiert über Polizeimeldungen von heute. News.de hält Sie auf dem Laufenden zu Unfall-, Brand- und Verbrechensmeldungen in Ihrer Region.

Aktuelle Polizeimeldung: Gewaltdelikt Bild: Adobe Stock / Jonathan Stutz

Mann ohne Maske versucht zu flüchten und greift dann Bundespolizisten an

Dortmund - Hemer (ots) -

Am Donnerstagnachmittag (13. Januar) reagierte ein Mann im Dortmunder Hauptbahnhof nicht auf die Ansprache der Bundespolizisten, obwohl er keinen Mund-Nasenschutz trug. Bei einer Durchsuchung griff er die Beamten an und verteilte Kopfnüsse. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Gegen 14:45 Uhr fiel der 20-Jährige den Bundespolizisten am Nordausgang des Hauptbahnhofs Dortmund auf, weil er keine Mund-Nasenbedeckung trug. Als die Beamten ihn daraufhin ansprachen, reagierte er nicht und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Da der Sauerländer zunehmend nervöser, aber auch verängstigt wirkte, versuchten die Bundespolizisten diesen zu beruhigen.

Weil er sich fortlaufend weigerte, seine Personalien Preis zu geben, kündigten die Beamten eine Durchsuchung an. Währenddessen sperrte sich der Deutsche und versuchte die eingesetzten Beamten mittels Kopfstößen zu verletzten. Daraufhin fixierten die Einsatzkräfte ihn mit Stahlhandfesseln.

Da die Feststellung seiner Identität vor Ort nicht möglich war, nahmen die Beamten den Mann aus Hemer mit zur Bundespolizeiwache. Mit Hilfe eines Fotos seines Personalausweises wies sich der 20-Jährige letzten Endes doch noch aus.

Die Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung, sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung ein.

Diese Meldung wurde am 14.01.2022, 01:07 Uhr durch die Bundespolizeidirektion Sankt übermittelt.

Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Dortmund

Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis Dortmund im Jahr 2020 insgesamt 2395 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 17,2% davon blieben versuchte Straftaten. In 22 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 13 Fällen auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 71,2%. Von insgesamt 2141 Tatverdächtigen konnten 1786 Männer und 355 Frauen identifiziert werden. 40,2% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21609
21 bis 25291
25 bis 30292
30 bis 40461
40 bis 50270
50 bis 60143
über 6075

Im Jahr 2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 2611 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Dortmund, die Aufklärungsquote lag bei 68,5%.

Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de