Uhr

Polizeimeldungen für Münster, 13.01.2022: Zollamt Rheine stoppt Einfuhr nicht verkehrsfähiger Grafikkarten im Gesamtwert von über 900.000 Euro/Einfuhr der Markenprodukte wegen fehlender CE-Kennung und unzureichender Unterlagen verwehrt

Computerkriminalität in Münster aktuell: Was ist heute passiert? Das Hauptzollamt Münster informiert über Polizeimeldungen von heute. News.de hält Sie auf dem Laufenden zu Unfall-, Brand- und Verbrechensmeldungen in Ihrer Region.

Aktuelle Polizeimeldung: Computerkriminalität Bild: Adobe Stock / frank_peters

Zollamt Rheine stoppt Einfuhr nicht verkehrsfähiger Grafikkarten im Gesamtwert von über 900.000 Euro/Einfuhr der Markenprodukte wegen fehlender CE-Kennung und unzureichender Unterlagen verwehrt

Münster (ots) -

Die Einfuhr einer kürzlich gelieferten Ladung hochwertiger Grafikkarten eines renommierten Herstellers mit einem Warenwert von ca. 900.000 Euro haben die Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Münster im Zollamt Rheine vorläufig gestoppt. Die mehr als 1.300 Computerteile besaßen zum Teil nicht die erforderlichen Papiere, die notwendigen Kennzeichnungen für eine Einfuhr in die Europäische Union fehlten gänzlich.

Bei einer Prüfung der Grafikkarten, die für den freien Verkauf bestimmt waren, war den Zollbeschäftigten u. a. das Fehlen des CE-Kennzeichens aufgefallen. Dieses muss sich nicht nur auf Verpackungen, sondern auch auf dem Gerät selbst befinden, um die technische Sicherheit des Produkts bei der Einfuhr in die Europäische Union zu garantieren. Weiterhin verfügte ein Teil der Grafikkarten nicht über eine Einbau- bzw. Bedienungsanleitung. Auf allen Geräten fehlten außerdem vorgeschriebene Angaben zu Hersteller und Importeur.

Die Zöllnerinnen und Zöllner unterbrachen deshalb die Einfuhr der Ware, bei der es sich um die Originalteile eines namhaften Herstellers handelt, und gaben sie einem dazu beauftragten Unternehmen in Verwahrung. Die Bundesnetzagentur, die als zuständige Marktüberwachungsbehörde unverzüglich informiert wurde, stellte fest, dass die Teile so nicht eingeführt werden dürfen. Eine endgültige Entscheidung darüber, was mit der Ware geschehen soll, wurde aber noch nicht getroffen: Denkbar sind eine Nachbearbeitung der Grafikkarten beim Verwahrer, eine Rücksendung an den Versender oder eine Vernichtung auf Kosten des Empfängers.

Immer wieder treffen die Zollbeschäftigten auf Waren, die für die Einfuhr nach Deutschland oder in ein anderes Land der Europäischen Union nicht geeignet sind. Die zugrunde liegenden Verbote und Beschränkungen sollen Bürgerinnen und Bürger unter anderem vor potenziell gefährlichen Gegenständen oder Stoffen schützen. So bestätigt die CE-Kennzeichnung, dass das Produkt den zutreffenden europäischen Vorschriften entspricht und wesentliche Anforderungen erfüllt.

Diese Meldung wurde am 13.01.2022, 01:15 Uhr durch das Hauptzollamt Münster übermittelt.

Kriminalstatistik zum Straftatbestand Computerkriminalität im Kreis Münster

Im Kreis Münster verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) im Jahr 2020 388 Straftaten aus dem Bereich Computerkriminalität. In 17,5% der Fälle blieb es bei einer versuchten Tat. Die Aufklärungsquote betrug 21,1%. Unter den insgesamt 84 Tatverdächtigen befanden sind 54 Männer und 30 Frauen. 22,6% der tatverdächtigen Personen waren nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 218
21 bis 259
25 bis 308
30 bis 4022
40 bis 5020
50 bis 6012
über 605

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 320 erfasste Fälle von Straftaten im Bereich Computerkriminalität im Kreis Münster bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 22,2%.

Unter den Straftatbestand Computerkriminalität fallen Betrug mittels rechtswidrig erlangter Debitkarten mit PIN, Computerbetrug, Betrug mit Zugangsberechtigungen zu Kommunikationsdiensten, Fälschung beweiserheblicher Daten, Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung, Datenveränderung, Computersabotage, Ausspähen, Abfangen von Daten einschl. Vorbereitungshandlungen, Softwarepiraterie (private Anwendung, z.B. Computerspiele) sowie Softwarepiraterie in Form gewerbsmäßigen Handelns.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2020 von insgesamt 54.250 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 430 Todesopfer und 66.680 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

roj/news.de