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Blaulichtreport für Stuttgart, 13.01.2022: Abgeänderte Masche der Telefontrickbetrüger - Polizei gibt Präventionstipps

Verkehrsunfall in Stuttgart aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von dem Polizeipräsidium Stuttgart.

Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Abgeänderte Masche der Telefontrickbetrüger - Polizei gibt Präventionstipps

Stuttgart (ots) -

Hinweis an die Radiosender und Online-Medien:Wir bitten die folgende Warnmeldung möglichst rasch zu veröffentlichen. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter aktuell versuchen, durch zahlreiche Anrufe bei älteren Menschen neue Opfer zu finden.

Die Polizei warnt eindrücklich vor einer abgeänderten Masche der Telefontrickbetrüger.In einem Fall waren die Täter am Mittwoch (12.01.2022) noch mit ihrer alten Masche erfolgreich. Sie kontaktierten gegen 15.40 Uhr eine 84 Jahre alte Frau aus Sillenbuch und gaukelten ihr vor, dass ihre Enkelin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Für eine Freilassung müsse sie deshalb Wertgegenstände an die angeblichen Beamten aushändigen, woraufhin die Seniorin Goldschmuck im Wert von mehreren Tausend Euro an eine Abholerin übergab.

In einem anderen Fall machten sich die Betrüger denselben Grundsachverhalt zu Nutze. Sie forderten gegen 18.00 Uhr ein Ehepaar im Alter von 68 Jahren aus dem Raum Nagold allerdings dazu auf, zum Amtsgericht Stuttgart zu fahren und den Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Euro an eine Abholerin zu übergeben.Spätere Ermittlungen ergaben schließlich, dass es sich bei der 77 Jahre alten Abholerin ebenfalls um ein Opfer der Telefontrickbetrüger handelte. Offenbar forderten sie die im Stuttgarter Süden lebende Seniorin dazu auf, nachdem sie die Wertgegenstände des Ehepaars beim Stuttgarter Amtsgericht abgeholt hatte, diese sowie ihr eigenes einzulösendes Bargeld und den Schmuck im Gesamtwert von mehreren Zehntausend Euro an eine unbekannte Abholerin vor dem Amtsgericht in Frankfurt am Main abzugeben.

Die 77-Jährige händigte der unbekannten Frau den Schmuck des Ehepaars aus. Als sich die Täterin allerdings weigerte eine Quittung auszustellen, verwehrte sie die Übergabe ihrer eigenen Wertgegenstände. Die Betrügerin ergriff die Flucht, ohne die Wertgegenstände weiter einzufordern, woraufhin die 77-Jährige den Betrug erkannte und ein Polizeirevier aufsuchte.

Zur aktuellen Stunde versuchen die Betrüger weiterhin an das Geld von Bürgerinnen und Bürgern zu kommen. Wie sie dieses Ziel erreichen, ob mit dem Enkeltrick, als angebliche Polizeibeamte getarnt oder anderen Betrugsmaschen spielt für die Täter überhaupt keine Rolle.

Die Polizei rät deshalb:

  • Lassen Sie sich keineswegs, egal zu welcher Uhrzeit, unter Drucksetzen und lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein. Ziehen Sie beiBedenken Verwandte, Vertrauenspersonen oder die Polizei in Ihre Entscheidungen mit ein. Legen Sie hierfür den Telefonhörer auf und wählen Sie mit der 110 den Polizeinotruf.

  • Drücken Sie NICHT die Rückruftaste, ansonsten landen Sie wieder bei den Betrügern. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie einen Betrug am Telefon erkannt haben.

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. Geben Sie amTelefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Diese Meldung wurde am 13.01.2022, 01:14 Uhr durch das Polizeipräsidium Stuttgart übermittelt.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Baden-Württemberg gab es im Jahr 2020 von insgesamt 32.204 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 330 Todesopfer und 39.620 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de