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Polizeimeldungen für Lüneburg, 13.01.2022: ++ Landkreis Lüneburg/Adendorf - Polizei warnt vor Schockanrufen im Landkreis ++ Dahlenburg - Unbekannter tritt Außenspiegel ab - Zeugenhinweise ++

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Lüneburg aktuell: Was ist heute passiert? Die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen informiert über Polizeimeldungen von heute. News.de hält Sie auf dem Laufenden zu Unfall-, Brand- und Verbrechensmeldungen in Ihrer Region.

Aktuelle Polizeimeldung: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz Bild: Adobe Stock / Animaflora Picsstock

++ Landkreis Lüneburg/Adendorf - Polizei warnt vor Schockanrufen im Landkreis ++ Dahlenburg - Unbekannter tritt Außenspiegel ab - Zeugenhinweise ++

Lüneburg (ots) -

Pressemitteilung der

Polizeiinspektion Lüneburg/ Lüchow-Dannenberg/ Uelzenvom 13.01.2022

Lüneburg

Lüneburg - Ladendieb erwischt

Zu einem Ladendiebstahl kam es am frühen Abend des 12.01. in der Großen Bäckerstraße. Ein 32-Jähriger entwendete mehrere Parfums aus den Regalen des Geschäfts, dies wurde durch einen Zeugen beobachtet. Dieser sprach den Dieb daraufhin an, worauf dieser flüchtete. Der 32-Jährige konnte in einer Nebenstraße gestellt werden. Der Wert des Diebesgutes lag bei mehreren hundert Euro.

Lüneburg - Diebstahl vom Schulhof - Zeugenhinweise

Zwischen dem 08.01. und dem 12.01. kam es auf dem Schulgelände einer Schule in der Walter-Bötcher-Straße zu einem Diebstahl. Unbekannte öffneten die verschlossene Tür eines Schuppens im Bereich des Schulhofes. Aus dem Schuppen wurden mehrere Schubkarren entwendet. Der Sachschaden liegt bei mehreren hundert Euro.

Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, 04131-83062215, entgegen.

Landkreis Lüneburg/Adendorf - Polizei warnt vor Schockanrufen im Landkreis - Täter "erfolgreich"

Zu mehreren Schockanrufen kam es im Laufe des 12.01. im gesamten Landkreis Lüneburg. Vermehrt wurden zudem Bürger aus Adendorf durch die Unbekannten kontaktiert. Hierbei wurde häufig das Telefonat mit einer weinenden, weiblichen Stimme begonnen, welche unter anderem "Mama" sagte. Dann wurde das Telefonat an einen vermeintlichen Polizeibeamten übergeben, welcher von einem tödlichen Verkehrsunfall erzählte und mitteilte, dass eine Kaution bezahlt werden müsse, um eine Untersuchungshaft abzuwenden.

Viele Angerufene erkannten den Betrugsversuch sofort und beendeten das Gespräch. Eine lebensältere Dame aus Adendorf glaubte dem Anrufer die Geschichte und übergab noch während des Telefonats unter anderem einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag.

In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei auch an Kinder, Lebenspartner und Angehörige von älteren Menschen:"Sprechen Sie aktiv über diese Betrugsmaschen und vereinbaren Sie Verhaltensweisen bzw. Gespräche miteinander bei möglichen Anrufen! Werden Sie aktiv! Es ist Ihr Erbe/Vermögen, welches in die falschen Hände gerät."

Hier einige Tipps zum Schutz:

  • Seien Sie misstrauisch
  • (be-) Sprechen Sie (sich) mit Ihren Angehörigen - Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Geben Sie Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

Dahlenburg - Unbekannter tritt Außenspiegel ab - Zeugenhinweise

Zu einer Sachbeschädigung kam es am 13.01. gegen 01:30 Uhr in der Gartenstraße. Eine bisher unbekannte Person trat vermutlich den Außenspiegel eines geparkten Pkw Opel ab. Dies wurde durch einen Zeugen lediglich gehört und im Anschluss festgestellt. Der Täter konnte vor Ort nicht mehr festgestellt werden. Die Polizei ermittelt.

Hinweise nimmt die Polizei Dahlenburg, Tel. 05851-979440, entgegen.

Reinstorf - die Polizei kontrolliert - Fahrt unter Betäubungsmitteleinfluss

Am Abend des 12.01. konnte im Rahmen einer Verkehrskontrolle festgestellt werden, dass der 39-jährige Fahrzeugführer eines Pkw VW unter Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr. Zunächst wurde eine auffällige Fahrweise in Form von Schlangenlinien und wechselnden Geschwindigkeiten festgestellt. Ein durchgeführter Urintest verlief positiv, sodass eine Weiterfahrt untersagt wurde. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet.

Lüneburg - Radfahrer kontrolliert

Am Morgen des 12.01. wurden Radfahrer im Bereich der Bahnhofstraße kontrolliert. Insgesamt konnten innerhalb von eineinhalb Stunden knapp 300 Fahrräder kontrolliert werden. Hierbei konnten mehr als zehn Ordnungswidrigkeiten festgestellt werden.

Lüchow-Dannenberg

keine Meldungen

Uelzen

Bienenbüttel/Lüneburg - Polizei warnt vor sog. Schockanrufen - Angerufene reagiert umsichtig

Äußerst umsichtig reagierte eine Seniorin (Älter als 85 Jahre) im Rahmen eines sog. Schockanrufes in den Mittagsstunden des 12.01.22 und ließ damit die Täter "abblitzen!".Eine Unbekannte hatte sich am Telefon als die Tochter der Seniorin ausgegeben und erzählte, dass sie einen Unfall hatte und dringend 85.000 Euro für eine Kaution bräuchte.

Die Seniorin hielt Rücksprache mit Verwandten, enttarnte den Schwindel und beendet das Gespräch. Parallel verständigte sie auch die Polizei.

In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei auch an Kinder, Lebenspartner und Angehörige von älteren Menschen:"Sprechen Sie aktiv über diese Betrugsmaschen und vereinbaren Sie Verhaltensweisen bzw. Gespräche miteinander bei möglichen Anrufen! Werden Sie aktiv! Es ist Ihr Erbe/Vermögen, welches in die falschen Hände gerät."

Hier einige Tipps zum Schutz:

  • Seien Sie misstrauisch
  • (be-) Sprechen Sie (sich) mit Ihren Angehörigen - Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Geben Sie Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Öffnen Sie unbekannten Personen nicht die Tür.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Personen, angebliche Mitarbeiter von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

Uelzen - Raubüberfall auf Spielhalle - Männer drohen und erbeuten Bargeld - auch Automaten und Terminals beschädigt - erheblicher Sachschaden - Fahndungsmaßnahmen und Ermittlungen

Nach einem Raubüberfall in der Nacht zum 13.01.22 auf eine Spielhalle in der Hansestraße fahndet und ermittelt die Polizei mit Nachdruck. Gegen 01:40 Uhr hatten drei dunkel gekleidete junge Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahre mit Kapuzen und FFP2-Masken maskiert die Spielhalle betreten und die anwesende Mitarbeiterin bedroht. Die Männer erzwangen die Herausgabe von einigen tausend Euro.Parallel beschädigten die Männer mit Werkzeugen, u.a. einer Axt, Hammer und Bohrhammer, bei Aufbruchversuchen insgesamt fünf Automaten und Terminals, so dass ein Sachschaden von insgesamt gut 30.000 Euro entstand. An Bargeld gelangten die Täter dort nicht.Die Täter, die gebrochen deutsch mit osteuropäischen Akzent sprachen, flüchteten in der Folge zu Fuß und bestiegen dann vermutlich ein im Umfeld abgestelltes Fahrzeug.Erste Fahndungsmaßnahmen mit mehr als einem halben Dutzend Streifenwagen verliefen ohne Erfolg. Die weiteren Ermittlungen und Auswertungen von Spuren dauern an.

Hinweise auch zu verdächtigen Fahrzeugen im Umfeld der Spielhalle in der Hansestraße nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Uelzen - unter Drogeneinfluss unterwegs

Einen 29 Jahre alten Fahrer eines Pkw VW Golf stoppte die Polizei in den Nachmittagsstunden des 12.01.22 in der Karlstraße. Bei der Kontrolle des jungen Mannes stellten sich gegen 16:30 Uhr heraus, dass dieser unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein Urintest auf Kokain verlief positiv.

Uelzen - mit Pkw ohne Versicherungsschutz unterwegs

Einen 18 Jahre alten Fahrer eines Pkw Ford aus der Hansestadt Wismar kontrollierte die Polizei in den Nachmittagsstunden des 12.01.22 in der Albertstraße. Bei der Kontrolle des Pkw stellte sich gegen 16:40 Uhr heraus, dass für diesen kein Versicherungsschutz mehr bestand. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

Diese Meldung wurde am 13.01.2022, 01:13 Uhr durch die Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen übermittelt.

Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Lüneburg

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) wurden im Kreis Lüneburg im Jahr 2020 insgesamt 226 Straftaten im Zusammenhang mit Wohnungseinbruchdiebstahl erfasst, dabei blieb es in 45,1% der Fälle bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote lag 2020 bei 32,7%. Unter den insgesamt 69 Tatverdächtigen befanden sich 11 Frauen und 58 Männer. 40,6% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 2126
21 bis 256
25 bis 3010
30 bis 4014
40 bis 509
50 bis 603
über 601

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 394 erfasste Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Lüneburg bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 22,1%.

Kriminalstatistik zu Rauschgiftdelikten im Kreis Lüneburg

Im Kreis Lüneburg wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2020 insgesamt 1027 Rauschgiftdelikte erfasst. In 2,5% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Die Aufklärungsquote lag bei 95%. Unter den insgesamt 852 Tatverdächtigen befanden sich 731 Männer und 121 Frauen. 17% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21305
21 bis 25148
25 bis 30126
30 bis 40160
40 bis 5082
50 bis 6028
über 603

2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik im Kreis Lüneburg insgesamt 714 Rauschgiftdelikte, die Aufklärungsrate lag bei 96,1%.

Kriminalstatistik zu Straftaten der Kategorie Raubüberfälle in Wohnungen im Kreis Lüneburg

2020 wurden durch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) im Kreis Lüneburg 8 Straftaten der Kategorie Raubüberfälle in Wohnungen verzeichnet. Die Aufklärungsquote lag hier bei 100%. In 0% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Unter den insgesamt 8 Tatverdächtigen befanden sich 8 Männer und 0 Frauen. 50% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 214
21 bis 251
25 bis 301
30 bis 400
40 bis 502
50 bis 600
über 600

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 12 erfasste Fälle von Raubüberfällen im Kreis Lüneburg bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 75%.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Niedersachsen gab es im Jahr 2020 von insgesamt 27.804 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 369 Todesopfer und 34.974 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.

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roj/news.de